• IT-Karriere:
  • Services:

Telekom: "Glasfaser gibt es nur gemeinsam"

In einem bayerischen Landkreis baut die Telekom Glasfaser bis ins Haus. Die Anwohner zahlen 800 Euro für den Hausanschluss.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Kabeltrommel dreht sich wieder.
Die Kabeltrommel dreht sich wieder. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom wird im niederbayerischen Landkreis Straubing FTTH (Fiber To The Building) ausbauen. Das gab das Unternehmen am 9. März 2018 bekannt. Ausgebaut wird in den acht Gemeinden Ascha, Haibach, Konzell, Mallersdorf-Pfaffenberg, Neukirchen, Rattenberg, Sankt Englmar und Wiesenfelden.

Stellenmarkt
  1. FAST LTA GmbH, München
  2. Bayern Card-Services GmbH, München

"Glasfaser gibt es nur gemeinsam", sagte Markus Münch, Regionalmanager bei der Telekom Deutschland. "Für den Anschluss an das Glasfasernetz brauchen wir eine Einverständniserklärung für den Hausanschluss von den Eigentümern. Sonst dürfen wir das Haus nicht mit Glasfaser anschließen." Ein Hausanschluss kostet einmalig 799 Euro, der Kunde muss auch ein Telekom-Produkt buchen. In anderen kleinen Orten wie Bad Staffelstein startet die Telekom den FTTH-Ausbau bei Zustimmung von 25 Prozent der Haushalte. Dort haben sich mehr als 750 Bürger für einen Glasfasertarif entschieden. Die Telekom wird ab April 2018 mit dem Ausbau der kompletten Kernstadt beginnen.

Das Glasfaserkabel wird zunächst in die Straßen gelegt, es wird jeweils bis zum Gartenzaun ein sogenannter Stich gemacht. Dieser Stich besteht aus Leerrohr und Speedpipes, durch die bei Bedarf das Glasfaserkabel gezogen wird. Insgesamt werden rund 450 Kilometer Glasfaser verlegt, circa 100 Glasfasernetzverteiler aufgestellt und über 120 km Tiefbau durchgeführt. Die Bauzeit beträgt knapp zwei Jahre.

Anders als beim Vectoring sind Datenübertragungsraten von 1 GBit/s im Angebot. Technisch ist bereits weit mehr möglich.

Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de: "Rein wirtschaftlich betrachtet bekommen Sie so ein Projekt nicht gestemmt. Die Mittel stammen diesmal aus dem Bundesförderprogramm. Für uns ist es das erste Mal in Bayern, dass die Fördermittel nicht aus dem bayerischen Förderprogramm stammen, sondern vom Bund kommen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 139,90€

Faksimile 14. Mär 2018

Da hätte man auch Argumentativ "Nicht mehr Stand der Technik, neue Normen" nachhelfen...

Faksimile 14. Mär 2018

Aber nur im ersten Jahr. Danach sieht es dann anders aus. Ich habe keine perönliche...

bombinho 11. Mär 2018

Dann gehe ich eben mal mit gutem Beispiel voran: z.B. die Abrechnung von Kunden, die an...

brainDotExe 10. Mär 2018

Hier würde ich den Keller aber zum "Home" zählen, also FTTH. https://www.elektronik...

Vinnie 09. Mär 2018

Vor 5 Jahren wäre ich bereit gewesen bis 5000 zu zahlen. Aber da ich nun Glasfaser ohne...


Folgen Sie uns
       


Disney Plus - Test

Der Streamingdienst Disney Plus wurde am 24. März 2020 endlich auch in Deutschland gestartet. Golem.de hat die Benutzeroberfläche einem Test unterzogen und auch einen Blick auf das Film- und Serienangebot des Netflix-Mitbewerbers geworfen.

Disney Plus - Test Video aufrufen
    •  /