Telekom: Firefox-OS-Smartphone kommt mit Congstar nach Deutschland

Das Alcatel One Touch Fire mit Firefox OS soll zu einem niedrigen Preis bei der Deutsche-Telekom-Tochter Congstar angeboten werden.

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Auf dem Geeksphone Keon läuft Firefox OS in einer Vorabversion.
Auf dem Geeksphone Keon läuft Firefox OS in einer Vorabversion. (Bild: Golem.de)

Die Telekom bringt das neue mobile Betriebssystem Firefox OS auf dem Alcatel One Touch Fire auch nach Deutschland. Das gab das Unternehmen am 11. Juli 2013 bekannt. "In Deutschland wird die Telekom-Tochter Congstar das Gerät vertreiben", erklärte die Telekom. Als Marktstart ist der Herbst 2013 anvisiert.

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T-Mobile Polen bietet das Firefox Smartphone bereits ab morgen über seine Onlinekanäle an. In Polen wird mit dem Alcatel One Touch Fire ein Smartphone in einem Paket schon angeboten.

"Mit Firefox OS ergänzen wir unser bestehendes Portfolio mit einem neuen Betriebssystem, das entwicklerfreundlich und kostengünstig ist", sagte Claudia Nemat, Vorstand Europa und Technik der Deutschen Telekom. "Mit dem Verkaufsstart geht es darum, 'erschwingliche' Smartphones auf den Markt zu bringen."

Grundlage für Firefox OS ist der gleiche Linux-Kernel wie bei Android, daher nutzt Mozillas Betriebssystem auch Android-Treiber.

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Im Golem.de-Hands-on bekam das Firefox OS auf dem Geeksphone Keon die Note "gut". Das neue Betriebssystem zeigte zwar noch einige Ruckler, das Gesamtkonzept und die intuitive Bedienung überzeugten uns aber. Firefox OS lief in einer Vorabversion auf dem Keon.

Ein mobiles Betriebssystem auf komplett frei verfügbaren Standards aufzubauen, die zudem eine unkomplizierte Einbindung zahlreicher vorhandener Applikationen und deren Offlinenutzung ermöglichen, sei ein interessanter und vielversprechender Ansatz. Dass Webprogrammierer ohne allzu viel Mehraufwand Apps für Firefox OS programmieren können, könnte schnell zu einer großen Auswahl an Apps führen.

Firefox OS kann nichts, was andere mobile Betriebssysteme nicht auch können, aber anders als sie sei es wirklich frei. Die HTML5-Basis ermögliche Programmierern und Nutzern, auf ein Firefox-OS-Smartphone Apps ohne zentrale Kontrollinstanz zu installieren. Und Gerätehersteller könnten Firefox OS recht einfach anpassen, um sich mit ihren Geräten von anderen abzuheben.

Damit habe Firefox OS das Potenzial, langfristig vom Geheimfavoriten zum Liebling der breiten Masse zu werden und sich als echte Alternative zu den derzeit übermächtig wirkenden Systemen iOS und Android zu entwickeln.

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Anonymer Nutzer 13. Jul 2013

Du brauchst auch erstmal die Hardware um über die möglichkeit überhaupt nachdenken zu...

Haxx 12. Jul 2013

Naja die Epic Engine braucht in der asm.js version 3.5GB Arbeitsspeicher um starten zu...

Christo 12. Jul 2013

Nicht nur muss die Oberfläche nicht angepasst werden (außer wenn eine API bei der...

Felix_Keyway 12. Jul 2013

Die Hersteller klatschen ihre hässliche GUI drauf, die ein "Mehrwert" für den Kunden sein...



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