Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Telekom: Erhöhen die "Schlagzahl beim Glasfaserausbau deutlich"

Mit 180.000 weiteren Glasfaseranschlüssen will die Telekom beim FTTH-Ausbau schneller werden. Das Jahresziel von 2 Millionen soll erreicht werden.
/ Achim Sawall
17 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der FTTH-Werbetruck der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)
Der FTTH-Werbetruck der Telekom Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom will beim Glasfaserausbau deutlich schneller werden. Das gab das Unternehmen am 4. Oktober 2022 bekannt(öffnet im neuen Fenster). "Wir erhöhen die Schlagzahl beim Glasfaserausbau deutlich", sagt Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. Die Telekom startet heute mit der Vermarktung von mehr als 180.000 Glasfaseranschlüssen in 27 Kommunen in Deutschland. Der Bau der Anschlüsse beginnt den Angaben zufolge in Kürze.

"Insgesamt stellt die Telekom für die Ausbauprojekte rund 1.600 Netzverteiler auf und benötigt mehr als 1.100 Kilometer Tiefbau", erklärte Goldenits. Der Glasfaserausbau findet statt in Aichwald, Altenkirchen (Westerwald), Bad Kötzting, Berglen, Berlin, Bodenwerder, Denkendorf, Eching, Frankfurt am Main, Gaimersheim, Grömitz, Hagen, Köln, Lauf an der Pegnitz, Lennestadt, Lübeck, Lüdenscheid, Mayen, Meschede, Villingen, Wachtberg, Weiherhammer, Wiehl, Winnenden, Wörth an der Isar und Zehdenick.

Die Telekom sieht keine Probleme mit ihrem Jahresziel für Glasfaseranschlüsse. "Wir haben uns für das Jahr 2022 das Ziel gesetzt, 2 Millionen FTTH-Anschlüsse zu bauen. Dieses Ziel steht unverändert", sagte ein Sprecher. Doch davon ist man laut einem Experten weit entfernt.

In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) schrieb Professor Torsten J. Gerpott(öffnet im neuen Fenster), die Telekom habe im ersten Halbjahr höchstens eine halbe Million Anschlüsse errichtet. Die Konkurrenten seien im gleichen Zeitraum auf 0,9 Millionen gekommen, betonte er. Gerpott ist Professor an der Universität Duisburg-Essen für den Bereich Unternehmens- und Technologieplanung und verfasst regelmäßig Studien für den Telekom-Konkurrentenverband VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten).


Relevante Themen