Telekom-Deutschland-Chef: Gopalan vergleicht 5G+ von Vodafone mit PR-Aktion

Der Telekom-Deutschland-Chef nutzt ein Interview, um einen alten Streit mit Vodafone weiterzuführen. Wann ist der richtige Zeitpunkt für 5G Standalone?

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Srini Gopalan, Vorstandsmitglied Deuschland und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland
Srini Gopalan, Vorstandsmitglied Deuschland und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland (Bild: Deutsche Telekom)

Telekom-Deutschland-Chef Srini Gopalan hat den jüngsten 5G-Ausbau des Konkurrenten Vodafone als PR-Aktion angegriffen. "Auch wir könnten technologisch 5G-Standalone anbieten. Aber wir bauen unser Netz nach dem Bedürfnis der Kunden und nicht nach dem Bedürfnis unserer PR-Abteilung", sagte Gopalan im Interview mit T-Online. Vodafone hatte die Tarifoption für die Nutzung von 5G Standalone am 15. März 2022 angekündigt.

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Das gegenwärtig genutzte 5G (Non-Standalone) verwendet noch den LTE-Kern. Gopalan sagte: "Auch wir könnten technologisch 5G-Standalone anbieten. Aber wir bauen unser Netz nach dem Bedürfnis der Kunden und nicht nach dem Bedürfnis unserer PR-Abteilung." Man solle die Zeit nicht damit verbringen, über Marketingversprechen zu sprechen sondern solle über die Realität reden, betonte Gopalan.

5G Standalone: Alter Streit zwischen den Konzernen

Mit Verzögerungszeiten von 10 Millisekunden reagiere das 5G-Standalone-Netz sehr schnell und spare laut Vodafone bis zu 20 Prozent Energie, hatte Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter zuvor gesagt.

Die Auseinandersetzung um 5G Standalone (SA) zwischen Vodafone und Telekom reicht schon länger zurück. Der Technikchef von Telekom Deutschland, Walter Goldenits hatte am 30. August 2021 erklärt: "Wir nutzen die Technologien so, dass unsere Kunden den höchsten Mehrwert haben". Das Thema 5G Standalone verfolge die Telekom weiter. "Derzeit betreiben wir in vier deutschen Städten Standalone-Standorte".

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Man sei sich aber bewusst, dass mit 5G SA im Live-Netz die Nutzer erst einmal einen Rückgang bei der Datenübertragungsrate erlebten. Bisher wurden Datenraten von 1 GBit/s und mehr aggregiert mit den 4G-Kapazitätsbändern erreicht. 5G SA sei deshalb "eine technische Spielerei", die nur Experten "bereits ausprobieren wollen", meinte Goldenits vor über sechs Monaten.

Vodafone-Netz-Chef Guido Weissbrich hatte danach dem Technikchef von Telekom Deutschland, Walter Goldenits, zu 5G Standalone widersprochen. "Wir halten 5G für deutlich mehr als eine technische Spielerei." Das sagte Weissbrich am 14. März 2022. "Wir wollen den Kunden die Wahl lassen. Wir zwingen keinen, das zu nutzen", erklärte er.

Bei anderen Projekten arbeiten die beiden Mobilfunkbetreiber jedoch friedlich zusammen.

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