Telekom Deutschland-Chef: Gopalan bezeichnet Überbauen als "Kundendienst"
Srini Gopalan, Chef der Telekom Deutschland, hat auf dem Kapitalmarkttag des Konzerns erklärt(öffnet im neuen Fenster) , dass er Private Equity finanzierte Glasfasernetzwerke eher überbauen wird, als eine Partnerschaft zu suchen. "Ich habe nicht unbedingt vor, Gesamtkäufer für eine Reihe von Private Equity finanzierten Netzwerken zu werden" , sagte Gopalan am 10. Oktober 2024. "Ob wir überbauen oder nicht, hängt von der wirtschaftlichen Lage des jeweiligen Gebiets ab."
Private Equity-Investoren stehen hinter Netzbetreibern wie Deutsche Glasfaser, Deutsche Giganetz oder BBV Deutschland, aber auch Unsere Grüne Glasfaser (UGG) und andere.
Gopalan sieht in Eigenheimgebieten 70 Prozent seiner Kunden
Netzbetreiber wie Deutsche Glasfaser kämen "auf eine vertikale Durchdringung von 28 Prozent" , führte Gopalan aus. "Das bedeutet immer noch, dass dort in vielen Bereichen 70 Prozent meiner Kunden sind. Und in vielen dieser Bereiche ist das immer noch realisierbar. Ich würde das nicht als Überbauen bezeichnen. Ich würde das 'Kundendienst' nennen."
Gopalan machte die Aussage in einer Fragerunde mit Analysten. James Ratzer von New Street Research wollte wissen, ob die Telekom in Regionen mit Single Dwelling Units (SDU), also mit Eigenheimen in Dörfern und Vororten, möglicherweise ein Großhandelskunde "in einem dieser Glasfaser-Challenger-Netzwerken" werde.
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