Telekom-Chef: Fusionen in Europa und USA als Hinterlassenschaft

In seinen verbleibenden Jahren bei der Telekom würde Tim Höttges gerne mit Orange oder Telefónica fusionieren und in den USA mit Comcast zusammengehen. Als sein Nachfolger gilt nun Srini Gopalan.

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Telekom-Chef Tim Höttges
Telekom-Chef Tim Höttges (Bild: Clemens Bilan - Pool / Getty Images)

Telekom-Chef Tim Höttges (58) könnte mit Ablauf seines Vertrages im Jahr 2024 den Platz für Srini Gopalan freimachen, den neuen Chef des Deutschlandgeschäfts. Höttges sagte im Gespräch mit dem Manager Magazin, er strebe keinen Wechsel zu einem anderen Unternehmen an. "Wenn ich hier durch bin, dann möchte ich etwas zurückgeben, vielleicht im Non-Profit-Bereich."

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Allerdings äußerte sich Höttges auch nicht eindeutig dazu, ob er eine Vertragsverlängerung - mit dann 61 Jahren - ausschließt. Srini, der zuletzt am 8. Dezember seinen Vortrag in "Denglisch" hielt, wird laut den Quellen des Manager Magazin bereits als Nachfolger gehandelt. Als Höttges-Nachfolger galt auch der bisherige Deutschlandchef Dirk Wössner, der das Unternehmen nun verlässt.

Höttges: Magenta im Blut

Eine Fusion der Telekom mit der Telefónica in Spanien oder Orange aus Frankreich wäre für Höttges die Krönung. "Erst dann wäre seine Ära für ihn vollkommen", sagte ein Mitstreiter des Konzernchefs dem Magazin. Höttges sage von sich selbst, er habe Magenta im Blut. In dem Interview erklärte er, dass eine erfolgreiche Konsolidierung das sei, was er gern hinterlassen wolle.

Im August 2020 sagte Höttges: Die Telekom habe sich "eine Ausgangssituation erarbeitet, um eine europäische Konsolidierung aktiv zu betreiben". Dafür müssten die politischen Rahmenbedingen geschaffen werden. Zu einer Fusion mit Orange in Frankreich gab es 2019 schon ein Planspiel bei der Telekom. Noch im Jahr 2014 sei die Telekom von der Marktkapitalisierung her deutlich kleiner als Vodafone, Orange oder Telefónica gewesen, rechnete Höttges vor. Mit einem Börsenwert von 73,3 Milliarden Euro sei die Telekom nun die Nummer eins unter Europas Telekommunikationskonzernen.

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Bei T-Mobile US will Höttges die Netzqualität heben und damit auch den Ruf bei der Business-Nutzern verbessern. Langfristig könnte T-Mobile zudem mit einem Kabelnetzbetreiber wie Comcast zusammenwachsen. Comcast ist der größte Kabelnetzbetreiber der USA und der drittgrößte Telekommunikationskonzern des Landes. T-Mobile US hatte im Jahr 2015 bereits eine Fusion mit Comcast als eine von mehreren Möglichkeiten geprüft.

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