Abo
  • Services:
Anzeige
Deutsche-Bahn-Chef (l.) und Telekom-Chef auf der Cebit 2016
Deutsche-Bahn-Chef (l.) und Telekom-Chef auf der Cebit 2016 (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Telekom-Chef: "Datenverkehre in den Zügen explodieren"

Deutsche-Bahn-Chef (l.) und Telekom-Chef auf der Cebit 2016
Deutsche-Bahn-Chef (l.) und Telekom-Chef auf der Cebit 2016 (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Telekom klagt auf der Cebit über die stark wachsenden Datenmengen in der Deutschen Bahn durch die Fahrgäste. Bahnchef Grube kritisierte, dass 29.000 Kilometer Schiene noch gar nicht ausgeleuchtet seien.

Deutsche-Telekom-Chef Tim Höttges hat auf der Cebit 2016 über die Schwierigkeit der WLAN-Versorgung in Zügen gesprochen. Während einer Paneldiskussion mit Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube sagte Höttges über die Mobilfunkversorgung: "Wir haben für über 500 Millionen Euro LTE-Masten entlang der Strecke aufgebaut. Es ist gar nicht so einfach, sehr schnelle Züge zu versorgen."

Anzeige

Auch Tunnel seien schwer auszuleuchten. Die Telekom werde aber das Wifi in der Bahn weiter ausbauen. Höttges: "Doch die Datenverkehre in den Zügen explodieren. Das ist unglaublich." Die Leute würden viele Filme anschauen.

Grube räumte ein, dass der Kunde mit der Qualität der WLAN-Versorgung in der Bahn "nicht immer zufrieden" sei. Man rede dazu "nicht nur mit der Telekom, sondern auch mit Vodafone und der Telefónica". Es ging aber nicht nur darum, dass genügend Repeater von der Bahn in den Zügen installiert würden. Auch die Bahnstrecken müssten von genügend Funktürmen ausgeleuchtet werden. "29.000 Kilometer sind nicht ausgeleuchtet", sagte Grube. Es sollen aber auch die Regionalzüge und S-Bahnen mit WLAN ausgeleuchtet werden.

Doch die Bahn wolle ihr Versprechen halten und bis Dezember 2016 Wifi auch in der zweiten Klasse kostenlos anbieten.

Sensoren überall

Die Digitalisierung sehe die Bahn nicht als ein Risiko, sondern als eine große Chance und mache sie seit drei Jahren zum Thema. Es ginge darum, die Menschen dabei mitzunehmen, was Schwerstarbeit im Unternehmen gewesen sei. Zum Erlernen der Digitalisierung habe die Bahn Teams nach Silicon Valley geschickt.

Die Bahn betreibe nun sieben unterschiedliche 4.0-Labs. So werden etwa 70.000 Weichen mit Sensoren ausgestattet, um Störungen vorherzusagen. Das sei möglich, weil die Weichen vor einer Störung langsamer würden. Auch 2.000 Lokomotiven und die Rolltreppen erhielten deswegen Sensorik und Telematik, "damit der Fehler erst gar nicht entsteht".

Der Telekom-Chef kündigte an, künftig Kunden zuvor über Störungen zu informieren, die wegen Arbeiten am Netz vorhersehbar seien. Hier gebe es im Unternehmen noch viel zu verbessern.


eye home zur Startseite
TC 18. Mär 2016

Kasachstan und viele andere zentralasiatische Länder haben LTE-Flats für 10-15¤ Und ja...

TC 18. Mär 2016

Einen passenden Begriff gibt es bereits: Quality of Service ;) tut jeder moderne Router

TC 18. Mär 2016

oh nein, Besucher einer IT Messe wollen plötzlich das Internet nutzen, geht ja garnicht!

FreiGeistler 17. Mär 2016

Du meinst, erst mit dem Bedarf kamen die Gigabyte? Vermutlich hast du recht. Trotzdem...

matok 17. Mär 2016

Ja, das hat schon viel Ironie. ;)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SYNCHRON GmbH, Stuttgart
  2. KIT - Karlsruher Institut für Technologie, Eggenstein-Leopoldshafen, Karlsruhe
  3. SSI Schäfer IT Solutions GmbH, Oberviechtach bei Weiden
  4. GIGATRONIK Stuttgart GmbH, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-73%) 10,99€
  2. 19,99€
  3. 79,98€ + 5€ Rabatt (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Unternehmen

    1&1 Versatel bietet Gigabit für Frankfurt

  2. Microsoft

    Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker

  3. DMT Bonding

    Telekom probiert 1 GBit/s ohne Glasfaser aus

  4. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  5. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  6. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  7. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  8. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  9. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  10. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. degeneration...

    Prinzeumel | 06:23

  2. Re: Nur in Verbindung mit MS Store

    ustas04 | 06:23

  3. Re: Wer könnte jetzt auf Linux migrieren?

    hum4n0id3 | 06:17

  4. Re: Bonding von 8 Leitungen?

    ArcherV | 06:15

  5. Re: Günstiger?

    Ovaron | 06:11


  1. 18:46

  2. 17:54

  3. 17:38

  4. 16:38

  5. 16:28

  6. 15:53

  7. 15:38

  8. 15:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel