Telekom Austria: Österreicher wird Chef von Vodafone Deutschland

Vodafone Deutschland hat einen neuen Chef gefunden. Nach dem Streit mit dem Vorgänger holt sich der britische Konzern nun den Boss der ehemals staatlichen Telekom Austria, die der mexikanische Konzern América Móvil kontrolliert.

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Blick nach oben: Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter
Blick nach oben: Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter (Bild: Heinz-Peter Bade/Reuters)

Vodafone hat Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter als neuen Vorstandvorsitzenden von Vodafone Deutschland engagiert. Das gab der Mobilfunk- und TV-Kabelnetzbetreiber am 19. Juni 2015 bekannt. Ametsreiter soll den neuen Posten am 1. Oktober 2015 übernehmen.

Die Telekom Austria gehört zu über 28 Prozent der Österreichischen Bundes- und Industriebeteiligungen (ÖBIB), in der Staatsbetriebe und Beteiligungen zusammengefasst sind. Seit Juni 2012 besitzt der mexikanische Konzern América Móvil 23 Prozent an dem österreichischen Netzbetreiber. Ametsreiter hatte am 15. Juni erklärt, das Unternehmen Ende Juli 2015 zu verlassen. Telekom Austria betreibt Telekommunikationsnetze in Österreich, Weißrussland, Bulgarien, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Serbien und Slowenien.

Die Telekom Austria erklärte: Die Vodafone Group macht rund 20 Prozent mehr Umsatz und habe auch ein Fünftel mehr Kunden als der Hauptaktionär América Móvil.

Ametsreiter soll auch in das Executive Committee der Vodafone Group berufen werden. Er ist derzeit auch noch Chef der A1 Telekom Austria, die aus dem Zusammenschluss der Mobilkom Austria und Telekom Austria TA entstanden ist.

"Wir freuen uns, ihn für Vodafone gewonnen zu haben und heißen ihn herzlich willkommen", sagte Vodafone-Konzernchef Vittorio Colao.

Der Vorgänger Jens Schulte-Bockum hatte angekündigt, das Unternehmen in der Übergangszeit weiter zu führen. Er begründet den Ausstieg aus dem Unternehmen damit, dass es "unüberbrückbare Differenzen" mit der Konzernspitze gebe. Auch der Vorgänger von Schulte-Bockum hatte vor drei Jahren die Führung bei Vodafone Deutschland abgegeben und als Grund die Einflussnahme des britischen Hauptquartiers angegeben.

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