• IT-Karriere:
  • Services:

Telekom: 5G-Versorgungsauflagen wegen fehlender Standorte gefährdet

Die Telekom fürchtet die Ausbauauflagen für 5G nicht erfüllen zu können, wenn die Standorte nicht schneller genehmigt werden. Auch zum Thema Mobilfunkstrahlung erklärte sich der Netzbetreiber, denn erste Gemeinden lehnen 5G ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Alexander Lautz, Senior Vice President 5G bei der Deutschen Telekom
Alexander Lautz, Senior Vice President 5G bei der Deutschen Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Es ist schwierig, genügend geeignete Antennenstandorte für 5G zu finden und die Genehmigungen zu bekommen. Das sagte Alexander Lautz, Senior Vice President 5G bei der Deutschen Telekom, am 19. September 2019. "Das Problem wird jetzt sein, dass wir genügend Standorte finden, um die Auflagen auch zu erfüllen. Nicht jeder möchte den Standort in seiner Umgebung haben. Das ist ein ganz großes Thema."

Stellenmarkt
  1. DENIC Services GmbH & Co. KG, Darmstadt
  2. finanzen.de, Berlin

Andere Länder seien da weiter - etwa indem sie staatliche Gebäude für den Antennenaufbau zur Verfügung stellten. Oder mit dramatisch kürzeren Genehmigungsverfahren. In den USA werde ein Antrag binnen 60 Tagen bearbeitet. In Deutschland dauere eine Genehmigung im Durchschnitt 18 Monate.

Zum Thema Mobilfunkstrahlung sagte Lautz: "Wir haben Antennenmasten mit 2G, 3G, 4G und jetzt 5G. Pro Standort gibt die Bundesnetzagentur ganz klar vor, wie hoch die Mobilfunkstrahlung sein darf. Kombiniert über alle Träger, die da drin sind." An diese Werte halte sich die Telekom - in der Vergangenheit und auch in Zukunft.

Es sei immer wichtig, wie hoch die Antenne sei und wie viel Abstand sie zu den Menschen habe. "Wir werden durch 5G die Grenzwerte nicht überschreiten. Wenn ein Standort schon nahe am Limit ist, und 5G würde zu viel Leistung bringen, dann müssen wir den Standort beispielsweise höher bauen", betonte Lautz.

Am kommenden Sonntag veranstaltet die Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose:funk zusammen mit der Europäischen Bürgerinitiative gegen 5G-Mobilfunk einen Demonstrationszug durch das Berliner Regierungsviertel sowie eine Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude. Dort fordern Redner und Teilnehmer ein Moratorium beim Aufbau des 5G-Mobilfunks sowie das Vorsorgeprinzip in Bezug auf den Gesundheitsschutz und Mobilfunkstrahlung. Im bayrischen Hohenpeißenberg gibt es erste Gemeinderäte, die 5G ablehnen. Dies dient den 5G-Gegnern als Vorbild.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

1e3ste4 22. Sep 2019

Wie du ja schon selbst schreibst: Irgendwas macht niederfrequente Strahlung, aber nichts...

King Lui* 20. Sep 2019

Ist genau wie mit dem Ökostrom, alle wollen das aber die Windräder möchten dann doch...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020)

Das Zephyrus G14 von Asus ist ein Gaming-Notebook, das nicht nur gute Hardware bietet, sondern ein zusätzliches LED-Display auf der Vorderseite. Darauf können Nutzer eigene Schriftzüge, Logos oder Animationen anzeigen lassen.

Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

    •  /