Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Telekom: 50 Städte mit LTE versorgt

Die Deutsche Telekom hat heute die 50. Stadt mit LTE 1800 ausgeleuchtet. Angefangen wird im Zentrum der Städte, die Randbereiche sollen folgen.
/ Achim Sawall
54 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
4G-Stick der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)
4G-Stick der Telekom Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat die Namen der 50 Städte veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster), die bis zum 3. Juli 2012 mit LTE versorgt wurden. Bruno Jacobfeuerborn, Technikchef der Telekom Deutschland, hob Berlin, Bremen, Bochum und Stuttgart hervor.

Unternehmenssprecher Markus Jodl sagte Golem.de: "Die 50 Städte sind ab dem heutigen Tag mit LTE 1800 versorgt, also gerade fertig geworden." Ausgeleuchtet würden die Innenstadtbereiche. "Wir wachsen aus der Innenstadt hinaus in die Randbereiche rein. Wir fangen immer in den Innenstädten an", erklärte Jodl.

Weiterhin an das Mobilfunknetz der vierten Generation angeschlossen wurden: Augsburg, Bielefeld, Bonn, Braunschweig, Celle, Darmstadt, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Erfurt, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Friedrichshafen, Fulda, Gera, Gießen, Göttingen, Gütersloh, Hagen, Halle (Saale), Hamburg, Hanau, Hannover, Heidelberg, Heilbronn, Hildesheim, Kaiserslautern, Karlsruhe, Kassel, Koblenz, Köln, Leipzig, Ludwigshafen, Mainz, Mannheim, Mönchengladbach, München, Münster, Neumünster, Oberhausen, Oldenburg, Paderborn, Pforzheim, Velbert und Wolfsburg. Bis zu 100 Städte will die Telekom bis Jahresende mit der 1,8-GHz-Technik versorgen.

In einer anderen Variante wird LTE vor allem im ländlichen Raum eingesetzt. Diese hat einen größeren Zellradius, ist damit für die Flächenversorgung geeignet und bietet Geschwindigkeiten von maximal 50 MBit/s für Gebiete, die noch nicht mit schnellem Internet versorgt sind. Jacobfeuerborn: "Im vergangenen Jahr haben wir rund zweitausend weiße Flecken geschlossen. In diesem Jahr werden noch einmal rund eintausend weitere weiße Flecken ausgebaut."

100 MBit/s sei ein Spitzenwert, hieß es in einem früheren Gespräch mit einem Konzernsprecher. "Wir haben Messungen gemacht, nach denen der Nutzer mit realistischen 70 MBit/s unterwegs war. Da waren die Zellen aber noch nicht so sonderlich voll. Die Datenrate wird abhängig sein von der Verkehrsnutzung, es ist Mobilfunk, ein Shared-Medium, in dem sich alle Teilnehmer die vorhandene Kapazität teilen." Dazu komme die jeweilige Empfangssituation. "Wir werden uns aber immer im guten zweistelligen Bereich bewegen", sagte der Sprecher.


Relevante Themen