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Telekom: 1,1 Millionen Haushalte erhalten VDSL oder Vectoring

Die Telekom treibt den Netzwerkausbau voran. In 99 Kommunen und Städten wird ab heute das Internet schneller.
/ Achim Sawall
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Vectoringkarte von Huawei für das DSLAM (Bild: Huawei)
Vectoringkarte von Huawei für das DSLAM Bild: Huawei

Die Deutsche Telekom baut ihr Festnetz weiter aus(öffnet im neuen Fenster). "Allein im Dezember werden insgesamt 1,1 Millionen Haushalte erstmals Zugriff auf VDSL oder VDSL Vectoring bekommen", sagte Unternehmenssprecher Georg von Wagner Golem.de auf Anfrage.

In 99 Kommunen und Städten werde bundesweit das Internet ab heute schneller. Diese sind Alzey, Arnstadt, Bad Arolsen, Bad Bevensen, Bad Dürkheim, Bad Dürrheim, Bad Iburg, Bad Salzdetfurth, Bad Salzuflen, Bad Sooden-Allendorf, Bergen, Bergholz-Rehbrücke, Berlin, Bernau bei Berlin, Bersenbrück, Biebertal, Bissendorf, Bohmte, Braunschweig, Bückeburg, Chemnitz, Clausthal-Zellerfeld, Dannenberg, Döbeln, Dransfeld, Egeln, Einbeck, Emstek, Forst/Lausitz, Fredersdorf-Vogelsdorf, Fritzlar, Geilenkirchen, Grafing, Gunzenhausen, Hamburg, Heidelberg, Hilchenbach, Hinte, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Horneburg, Ilsede, Jüchen-Otzenrath, Kaiserslautern, Kempen, Köln, Kronach, Ladenburg, Lahstedt, Lampertheim, Landau, Langelsheim, Lastrup, Lathen, Lauf, Liebenburg, Liebertwolkwitz, Lüchow, Manching, Mayen, Meersburg, Meißen, Memmingen, Mittenwald, Moers, Monheim, Müllheim, München, Münster, Nettetal-Kaldenkirchen, Neuruppin, Niebüll, Niefern-Öschelbronn, Northeim, Oberhausen, Ochsenfurt, Oerlinghausen, Papenburg-Aschendorf, Parchim, Premnitz, Radolfzell, Rastede, Rosbach-Rodheim, Schramberg, Schrobenhausen, Spaichingen, Spenge, Stadtoldendorf, Staufen, Südlohn, Tegernsee, Vaihingen, Vechta-Langförden, Weißenfels, Wiesloch, Wiesmoor, Wolfratshausen, Wunstorf-Großenheidorn, Wustermark und Zierenberg.

Kerngeschäft FTTC

Mit VDSL sind Datenübertragungsraten von bis zu 50 MBit/s möglich, Vectoring erreicht bis zu 100 MBit/s im Download und bis zu 40 MBit/s im Upload. Je näher der Kunde am Multifunktionsgehäuse wohnt, desto höher ist die Geschwindigkeit. Der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt mit der Leitungslänge ab und ist bei der bisher eingesetzten Technik ab 700 bis 800 Metern kaum mehr feststellbar. Daher kann die Technik Fiber To The Home (FTTH) nicht ersetzen, stellt aber eine deutliche Verbesserung der Datenraten dar.

Bruno Jacobfeuerborn, Technikchef der Telekom, sagte im April 2016, das Kerngeschäft sei "FTTC und Vectoring, also der Glasfaserausbau bis zu den grauen Kästen am Straßenrand, sowie mit FTTH in Neubaugebieten." Angaben zur Anzahl seiner Fiber-To-The-Home-Anschlüsse macht der Netzbetreiber weiterhin nicht. Die noch kleine Kabelnetzsparte der Telekom hatte im Juni bereits 162.000 Kunden. Dort wird die Glasfaser bis ans Haus verlegt (Fiber To The Building) und im Gebäudeinneren auf Koaxialverkabelung, aber auch FTTH gesetzt. Die Telekom ist der größte Investor in den Festnetzausbau in Deutschland.


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