Abo
  • IT-Karriere:

Telegram 4.90: Neue Passport-Funktion soll Luc Bessons Multi-Pass bringen

Telegram Passport ist eine Funktion, mit der Nutzer ihre Ausweisdaten in eine abgesicherte Cloud hochladen können. Drittanbieter können damit das Alter und die Identität prüfen, und Nutzer müssen nicht jedes Mal ihre Daten hochladen. Ein paar offene Fragen zur Sicherheit gibt es noch.

Artikel veröffentlicht am ,
Telegram bringt eine Art digitalen Ausweis.
Telegram bringt eine Art digitalen Ausweis. (Bild: Telegram)

Der Messenger Telegram erhält mit dem neuen Update 4.90 die Funktion Telegram Passport. Nutzer der App können damit ihre Personalausweise dem Dienstleister übermitteln. Mit diesen Daten können sie dann verschiedene Dienste nutzen, die einen Identitäts- oder Altersnachweis erfordern. Das soll beispielsweise das Bestellen von bestimmten Artikeln oder Zahlungen vereinfachen, könnte bei weiterer Verbreitung aber auch in den Einzelhandel kommen - wie eine Art Multi-Pass aus Luc Bessons Sci-Fi-Film Das fünfte Element. Ein erster Partner, der das unterstützt, ist der in Deutschland wenig bekannte Zahlungsdienstleister Epayments.com.

Stellenmarkt
  1. Karl Simon GmbH & Co. KG, Aichhalden
  2. Zech Management GmbH, Bremen

Das Thema Datensicherheit muss für Telegram bei solch sensiblen Daten an erster Stelle stehen. Das Unternehmen verschlüsselt daher gespeicherte Informationen Ende zu Ende - laut Dokumentation nutzt der Dienst OpenSSL dafür. Beim Übertragen sollen sie also ohne Umwege direkt zum Empfänger geleitet werden. Gespeichert werden die Daten in der Telegram Cloud. Allerdings versichert das Unternehmen, diese seien für sie nur "willkürliches Kauderwelsch". Außerdem hätten Telegram-Mitarbeiter keinen Zugriff darauf.

Dezentrale Cloud ist geplant

Momentan liegen Daten wohl noch auf einem zentralen Servercluster. Später will Telegram aber eine dezentralisierte Cloud dafür nutzen. Ob sie dafür eigene kostspielige Hardware aufstellten oder Ressourcen von einem Drittanbieter wie Amazon, Microsoft oder Google mieteten, wurde im Blog-Post nicht mitgeteilt.

Telegram lädt Entwickler ein, den Passport-Dienst in ihre Apps einzubauen. Dazu steht eine Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) zur Verfügung. Darüber lassen sich auch Verknüpfungen zu Datenschutzerklärungen eines Anbieters einbinden. Das SDK steht für die Betriebssysteme Android, iOS, MacOS und die webbasierte Nutzung für Javascript zur Verfügung.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 2,99€
  3. 3,99€
  4. 4,99€

pommesmatte 31. Jul 2018

Jeder Perso hat sowas, aber natürlich nicht installierbar auf allen Geräten...

pommesmatte 31. Jul 2018

Ich wäre viel mehr daran interessiert, wie der Identitätsnachweis funktionieren soll...

Bouncy 29. Jul 2018

Erklärt Golem doch schön ausführlich: "Beim Übertragen sollen sie also ohne Umwege direkt...

root666 27. Jul 2018

Du meinst 5th Fallout Shelter

mnementh 27. Jul 2018

Ah, die Erinnerungen, ich kann nicht wiederstehen: https://www.youtube.com/watch?v...


Folgen Sie uns
       


Asrock DeskMini A300 - Test

Der DeskMini A300 von Asrock ist ein Mini-PC mit weniger als zwei Litern Volumen. Der kleine Rechner basiert auf einer Platine mit Sockel AM4 und eignet sich daher für Raven-Ridge-Chips wie den Athlon 200GE oder den Ryzen 5 2400G.

Asrock DeskMini A300 - Test Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
      Vernetztes Fahren
      Wer hat uns verraten? Autodaten

      An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
      Eine Analyse von Friedhelm Greis

      1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
      2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
      3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

        •  /