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EU-Gremien einigen sich auf niedrigere Roaminggebühren.
EU-Gremien einigen sich auf niedrigere Roaminggebühren. (Bild: Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty Images)

Telefonieren im Ausland: EU-Gremien bestimmen Höchstpreise für Datenroaming

EU-Gremien einigen sich auf niedrigere Roaminggebühren.
EU-Gremien einigen sich auf niedrigere Roaminggebühren. (Bild: Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty Images)

Die EU-Gremien haben sich auf niedrigere Roaminggebühren geeinigt und beschränken erstmals die Roamingpreise für die mobile Datennutzung. Jeweils im Sommer werden die Roamingpreisobergrenzen in den nächsten Jahren gesenkt. Damit soll das Telefonieren im EU-Ausland günstiger für die Verbraucher werden.

Das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und der EU-Ministerrat haben sich auf neue Preisobergrenzen für Roamingpreise innerhalb der EU verständigt. Erstmals will die EU auch Preisobergrenzen für die Roamingpreise für die mobile Datennutzung festlegen. Ab dem 1. Juli 2012 werden abgehende Anrufe im EU-Ausland maximal 29 Cent pro Minute kosten. Eingehende Anrufe dürfen dann mit maximal 8 Cent je Minute berechnet werden.

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Der Preis für den SMS-Versand wird auf 9 Cent pro Nachricht begrenzt. Die mobile Datennutzung im EU-Ausland darf dann maximal 70 Cent pro MByte kosten. In den nächsten beiden Jahren sollen die Preisobergrenzen dann weiter verringert werden.

Weiterer Preisrutsch ab 2013

So kosten ausgehende Telefonate im EU-Ausland ab dem 1. Juli 2013 dann nur noch maximal 24 Cent pro Minute und ankommende Gespräche haben eine Preisobergrenze von 7 Cent pro Minute. Der SMS-Preis sinkt auf 8 Cent pro Nachricht und für jedes übertragene MByte dürfen dann maximal 45 Cent berechnet werden.

Ab dem 1. Juli 2014 kostet ein abgehender Anruf maximal 19 Cent pro Minute. Jede eingehende Telefonminute innerhalb der EU darf dann nur noch 5 Cent kosten. Der Preis pro SMS verringert sich auf 6 Cent. Bei der mobilen Datennutzung wird die Preisgrenze pro MByte dann bei 20 Cent liegen. Zu allen Preisen kommt dann noch die jeweilige nationale Mehrwertsteuer dazu. Mit den Preisobergrenzen will die EU das Telefonieren im EU-Ausland für Kunden günstiger machen und den Wettbewerb im Roaming-Markt antreiben. Dazu sollen ab dem 1. Juli 2012 Anbieter ohne eigenes Netz eigene Roamingpreisangebote unterbreiten können.

Roaming-Verträge kommen 2014

Ab dem 1. Juli 2014 sollen Mobilfunkkunden zusätzliche Roaming-Verträge abschließen können. Diese Verträge sollen dann mit einem anderen Netzanbieter möglich sein, während der Kunde ohne Einschränkungen unter der Rufnummer des Hauptvertrages erreichbar sein soll. Sobald sich der Kunde dann im EU-Ausland befindet, sollen die Konditionen des Roaming-Vertrages gelten. Für die mobile Datennutzung sollen örtliche Anbieter zusätzliche Konditionen anbieten können, die sich am Niveau der Kosten für die mobile Datennutzung im Inland orientieren sollen.

Das Europäische Parlament soll dem Kompromiss im Mai 2012 zustimmen und im Juni 2012 soll dann der Ministerrat den Vorschlag absegnen. Damit könnten die neuen Preise rechtzeitig vor dem 1. Juli 2012 in Kraft treten.

Das Europäische Parlament wollte noch geringere Roamingpreisobergrenzen haben, konnte diese aber nicht durchsetzen.


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Elizaroth 29. Mär 2012

Komischerweise wenn ich von den Niederlanden aus eine SMS nach Deutschland geschickt...

IceCrusher 29. Mär 2012

besser als 200 euro für ein paar mails ;)

Lala Satalin... 29. Mär 2012

Wirklich kein Text...

-CK- 29. Mär 2012

Du bist auch so einer, der auf der Arbeit eine La-Ola-Welle und ein Lob vom Chef...



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