Telefonie, SMS und Internet: EU-Roaming-Regeln werden bis 2032 verlängert

Damit kann das Smartphone auf Reisen weiterhin innerhalb der EU mit den gleichen Konditionen wie zu Hause verwendet werden.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
In der EU kann das Smartphone ohne Preisaufschlag weiterhin genutzt werden.
In der EU kann das Smartphone ohne Preisaufschlag weiterhin genutzt werden. (Bild: Mark Makela/Getty Images)

Die Smartphone-Nutzung auf Reisen im EU-Ausland ist auch in den nächsten Jahren ohne weitere Zusatzkosten möglich. Verbraucher in der EU werden weitere zehn Jahre vom Wegfall der Roaming-Gebühren profitieren. Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich darauf, die populären Regeln über Ende Juni 2022 hinaus zu verlängern, wie beide Seiten mitteilten.

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Somit können Verbraucher mit ihrem Handy oder Smartphone auf Reisen weiter zu den gleichen Kosten telefonieren, im Internet surfen oder SMS schreiben wie zu Hause. Seit dem 15. Juni 2017 entfallen die Roaming-Gebühren in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen.

Vor dem Wegfall der Roaming-Gebühren war die Nutzung des Smartphones oder Handys im EU-Ausland sehr unbeliebt. Die Befürchtung war zu groß, dass dadurch zu hohe Zusatzgebühren anfallen.

EU-Roaming-Regeln sind sehr beliebt

Umfragen zufolge ist die EU-Regelung bei den Bürgern sehr beliebt. Eigentlich war die Regelung bis zum 30. Juni 2022 befristet und wäre dann ausgelaufen, die EU-Kommission schlug jedoch vor, sie um zehn Jahre zu verlängern.

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Die Einigung sieht zudem einige Änderungen der bestehenden Regeln vor. So soll Verbrauchern im Ausland wann immer möglich die gleiche Qualität und Geschwindigkeit der mobilen Internetnutzung zur Verfügung stehen wie im Inland. Die Roaming-Anbieter werden daher verpflichtet, die gleiche Roaming-Qualität wie im Inland anzubieten, wenn die gleichen Bedingungen im Netz des Gastlandes verfügbar sind.

Keine künstlichen technischen Beschränkungen erlaubt

Zu diesem Zweck haben die Abgeordneten eine Bestimmung durchgesetzt, die Praktiken verbietet, die die Qualität der Roaming-Dienste verringern. So muss auch im EU-Ausland 5G-Technik nutzbar sein, wenn sie dort vorhanden ist. Eine Beschränkung auf 4G-Technik ist nicht erlaubt, wenn es dafür keine technischen Gründe gibt.

Zudem sollen die Preise weiter deutlich gesenkt werden, die Netzbetreiber sich gegenseitig für das Roaming in Rechnung stellen. Auch der Notruf soll kostenlos kontaktiert werden können.

Die Vereinbarungen müssen noch vom Rat der EU-Staaten sowie dem Europaparlament bestätigt werden, dies gilt aber als Formalie.

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