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Konzernsitz von Ecotel, der Muttergesellschaft von Easybell
Konzernsitz von Ecotel, der Muttergesellschaft von Easybell (Bild: Ecotel)

Telefónica: Teil der Easybell-Kunden erhält DSL-Preiserhöhung

Konzernsitz von Ecotel, der Muttergesellschaft von Easybell
Konzernsitz von Ecotel, der Muttergesellschaft von Easybell (Bild: Ecotel)

Weil die Telefónica seit einigen Monaten ihre Hauptverteiler zurückbaut, muss Easybell seine Kunden zu QSC überführen. Doch für VDSL muss Easybell zur Telekom - und die ist teurer, was die Kunden merken.

Kunden von Easybell bekommen eine Preiserhöhung für ihre VDSL-Anschlüsse von bis zu 10 Euro im Monat. Einen entsprechenden Bericht von Teltarif.de hat Unternehmenssprecher Steffen Hensche Golem.de bestätigt. Easybell ist ein Berliner Telekommunikationsunternehmen, das sich an Endkunden wendet.

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Die Telefónica baue seit einigen Monaten kontinuierlich die Hauptverteiler zurück, erklärte Hensche. Dieser Rückbau werde bis Ende 2018 flächendeckend erfolgt sein. Deshalb habe Easybell bereits 30 Prozent der Kunden auf unterschiedliche Vorleister migriert. "Die überwiegende Mehrheit der Migrationen erfolgt dabei kostenneutral zur QSC, das heißt, für unsere Kunden bleiben die Konditionen unverändert", sagte Hensche.

QSC stellt Easybell in den von QSC ausgebauten Hauptverteilern Übertragungswege auf Basis von ADSL2+-Technik zur Verfügung. Der Anschluss besteht dabei aus einer Teilnehmeranschlussleitung (TAL) der Telekom sowie einem QSC-eigenen ADSL-Port. Der Transport des Datenverkehrs erfolgt über den QSC-Backbone.

Deutlich höhere Preise für VDSL

Für VDSL nutzt Easybell künftig die Deutsche Telekom sowie verschiedene regionale Anbieter als Vorleister. Diese berechnen jedoch laut Hensche deutlich höhere Preise für VDSL als die Telefónica bisher. "Bei der Befragung unserer Kunden kam heraus, dass diese eher eine Preiserhöhung akzeptieren als eine Reduzierung der Bandbreite auf ADSL. Wir hoffen, dass möglichst viele Kunden unser Angebot annehmen, den Vertrag bei einer höheren Grundgebühr fortzusetzen. Die Preiserhöhung erhalten nur Kunden, deren Anschlüsse in absehbarer Zeit umgestellt werden", sagte Hensche.

Mit ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) wird meist das klassische DSL bezeichnet, das hauptsächlich über Kupferkabel übertragen wird. Hier sind maximal 16 MBit/s möglich. Bei VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) sind die Kabelverzweiger an das Glasfasernetz angeschlossen, mit Vectoring können bis zu 100 MBit/s erreicht werden.


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Heinzel 09. Jul 2017

Da hatte ich wohl noch Glück. Mein 16MBit DSL wird auf Telekom umgestellt, Anschluss wird...

IchBIN 24. Dez 2016

Und was bedeutet das dann für die Kunden, welche an so einem DSLAM hängen?

Sinnfrei 23. Dez 2016

Ist schon eine Schande. Nach dem Kauf des Mediaways-Backbone waren die eigentlich mal...

sneaker 23. Dez 2016

Ist unklar. Bisher scheinen die nicht flächendeckend verfügbar. Scheint ein bisschen, als...

Kleba 22. Dez 2016

Ist ja nicht so als würde das nicht passieren. Bspw. baut wilhelm-tel in und um...



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