Telefónica: Software-Fehler beschert O2-Kunden erhöhtes Datenvolumen

Telefónica gibt sich kulant. Der Mobilfunknetzbetreiber hatte einigen O2-Kunden aufgrund eines Software-Fehlers ein doppelt so hohes ungedrosseltes Datenvolumen angezeigt. Als Reaktion erhalten die betroffenen Kunden das erhöhte Datenvolumen.

Artikel veröffentlicht am ,
O2-Kunden profitieren von einem Software-Fehler.
O2-Kunden profitieren von einem Software-Fehler. (Bild: Telefónica)

Eine Software-Panne hat bei Telefónica dafür gesorgt, dass O2-Kunden vergangene Woche im Kundenbereich der Webseite das Doppelte des ungedrosselten Datenvolumens angezeigt bekommen haben. Der Fehler wurde korrigiert und bei den betroffenen Kunden der Datenzähler vor einigen Tagen zurückgesetzt - die Zählung des Verbrauchs hat von vorne begonnen. "Im laufenden Rechnungsmonat können Kunden ihr vertraglich festgelegtes Highspeed-Datenvolumen also doppelt nutzen", sagte ein Telefónica-Sprecher Golem.de auf Nachfrage.

Stellenmarkt
  1. Spezialistin Grundsatzfragen-Schwerpunkt IT (w/m/d)
    Investitionsbank Schleswig-Holstein, Kiel
  2. Tech Lead - Engineering Operations (m/f/x)
    finn GmbH, München
Detailsuche

Zuerst hatte Teltarif darüber berichtet, Golem.de hat sich den Vorfall umfassend von Telefónica bestätigen lassen. Im Zuge des Software-Fehlers stieß Golem.de zudem auf erhebliche Diskrepanzen bei der Anzeige des Datenvolumens, wenn O2-Free-Kunden mehrere SIM-Karten im Einsatz haben, die sich das Datenvolumen des Tarifs teilen. Ein Telefónica-Sprecher hat Golem.de bestätigt, dass diese Diskrepanz eine direkte Folge des anderen Fehlers ist.

Denn die "Volumenzähler der einzelnen SIM-Karten zeigen weiterhin das tatsächlich pro Gerät verbrauchte Highspeed-Datenvolumen an", so ein Telefónica-Sprecher. Das Gesamtdatenvolumen ist allerdings deutlich geringer, weil der Volumenzähler vom Anbieter zurückgesetzt wurde, nicht aber die Volumenzähler der einzelnen SIM-Karten. Diese Kunden "können das doppelte Datenvolumen im laufenden Rechnungsmonat auf allen ihren eingebundenen mobilen Geräten nutzen".

Fehler trat vergangene Woche auf

Die fehlerhafte Anzeige des im Tarif enthaltenen ungedrosselten Datenvolumens hat es vergangene Woche nach Angaben von Telefónica nur im Kundenbereich auf der Webseite gegeben. In der Mein-O2-App wurde das korrekte Datenvolumen angezeigt, betont der Mobilfunknetzbetreiber.

"Damit ist unseren Kunden durch den technischen Anzeigefehler kein Nachteil entstanden - im Gegenteil: Denn für das doppelte Highspeed-Datenvolumen fallen keinerlei Extrakosten an", heißt es von Telefónica zur Fehlerbeseitigung. "Sollten Kunden im laufenden Rechnungsmonat ihr vertraglich festgelegtes Highspeed-Datenvolumen aber überschreiten, weil sie sich an der nicht korrekten Anzeige im Web orientieren, fallen selbstverständlich keine Extrakosten an."

Die Rücksetzung des Datenzählers ist nur bei den Kunden erfolgt, bei denen der Software-Fehler aufgetreten ist. Nach Unternehmensangaben waren Kunden mit verschiedenen Verträgen davon betroffen. Bei wie vielen Kunden der Fehler aufgetreten ist, teilte das Unternehmen nicht mit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Realme GT im Test
Realmes neues Top-Smartphone startet zum Sonderpreis

Das Realme GT mit Snapdragon 888, schnellem AMOLED-Display und guter Kamera kostet anfangs nur 370 Euro - aber auch zum Normalpreis lohnt es sich.
Ein Test von Tobias Költzsch

Realme GT im Test: Realmes neues Top-Smartphone startet zum Sonderpreis
Artikel
  1. Elon Musk: Tesla-Chef verkauft sein letztes Haus in Kalifornien
    Elon Musk
    Tesla-Chef verkauft sein letztes Haus in Kalifornien

    Seit Mitte 2020 trennt sich Elon Musk nach und nach von seinen Immobilien. Nun verkauft er sein letztes Anwesen - eine Villa in Kalifornien.

  2. Apple: Manche iMacs sind schief
    Apple
    Manche iMacs sind schief

    Immer mehr Kunden erhalten wohl ihre iMacs mit schief installierten Panels. Käufer sind frustriert, die Community sieht Meme-Material.

  3. App Store ausgetrickst: Illegale Streaming-App als Sudoku-Client getarnt
    App Store ausgetrickst
    Illegale Streaming-App als Sudoku-Client getarnt

    In Apples App Store war sie als Sudoku-App gelistet, doch nach der Installation änderte sich die Oberfläche nach wenigen Sekunden.

IchBIN 18. Jul 2019

Die Probleme fangen an, wenn Du kündigen/wechseln willst... Z.B. wird der Vertrag nicht...

Rail 18. Jul 2019

Wir brauchen halt immer mehr daten. Alleine Verschlüsselung fügt soviel overhead...

Lutze5111 17. Jul 2019

Bei mir wurde der Zähler auf Null zurückgesetzt.


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Xbox Series X aktuell bestellbar 499,99€ • WD Black SN850 500GB PCIe 4.0 89€ • Amazon-Geräte günstiger • Crucial MX500 500GB 48,99€ • Apple iPhone 12 mini 64GB Rot 589€ • Far Cry 6 + Steelbook PS5 69,99€ • E3-Aktion: Xbox-Spiele bei MM günstiger • Alternate XXL Sale [Werbung]
    •  /