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Telefónica: O2 sperrt Kunden für Datenroaming an Bord von Schiffen

Nach Beschwerden von O2-Kunden über gigantische Roaming-Rechnungen ist der Zugang jetzt standardmäßig gesperrt. Nur wer das Roaming dennoch anschaltet, zahlt pro MByte rund 25 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Kreuzfahrtschiff MSC Seaview
Kreuzfahrtschiff MSC Seaview (Bild: MSC Kreuzfahrten)

Laut Beschwerden bei Verbraucherzentralen sind Kunden im Telefónica-Netz besonders häufig in Gefahr, erhöhte Rechnungen durch Roaming auf See zu erhalten. Telefónica-Deutschland-Sprecher Jörg Borm erklärte dazu Golem.de auf Anfrage: "Grundsätzlich unterliegt die Mobilfunknutzung auf Schiffen, Fähren und in Flugzeugen keiner Regulierung. Um O2-Kunden dennoch vor unerwarteten Kosten bei der Nutzung mobiler Daten zu schützen, hat Telefónica Deutschland Ende Mai alle O2-Kunden grundsätzlich für das Datenroaming an Bord von Schiffen und Flugzeugen gesperrt."

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Telefonie und die Nutzung von SMS an Bord seien weiterhin möglich. Doch auch das ist recht teuer: Für Telefonate nach Deutschland werden ‒ je nach Anbieter ‒ Beträge zwischen 3 und 7 Euro pro Gesprächsminute verlangt. Teilweise kann zusätzlich auch noch eine Einwahlgebühr anfallen. Bei eingehenden Anrufen kann die Gesprächsminute zwischen 1,50 und 7 Euro kosten. Der Versand einer SMS mit Kosten zwischen 40 Cent bis 1,50 Euro ist vergleichsweise günstig.

Verbraucherzentrale kritisiert vermeintlich fehlende Warnhinweise

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hatte kritisiert, dass die Informations-SMS von Telefónica keine Warnhinweise bezüglich der genauen Kosten beinhalte, die entstehen können. Es gebe auch keine automatische Kostenbegrenzung von etwa 60 Euro. Ihnen liegt ein konkreter Fall vor, in dem ein Verbraucher über 11.000 Euro zahlen sollte. Pro MByte werden rund 25 Euro berechnet.

Borm sagte: "Selbstverständlich informiert O2 seine Kunden seit jeher per SMS im Ausland über die Roaming-Kosten an Bord von Schiffen." Zusätzlich würden alle O2-Kunden seit Ende Mai mit einer SMS auch über konkrete Roamingkosten informiert, die gegebenenfalls für eine Datennutzung an Bord entstehen können, sollten Kunden sich bewusst für diese freischalten lassen.



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Oh je 19. Aug 2018

EIn Rat der auch den sich auch VTler zu Herzen nehmen sollten. Aber ganz bestimmt nicht...

motzerator 19. Aug 2018

Bei den meisten Fällen dieser Art dürfte auf jeden Fall Unerfahrenheit eine Rolle...

treysis 19. Aug 2018

Deswegen ja AN Deck, NICHT unter Deck...

Flipboard 19. Aug 2018

Hat jemand Erfahrung mit Prepaid 4G-SIM-Karten nur in Italien? Meine Hauptanwärter sind...

mikevx 17. Aug 2018

Ich denke das ist nicht ganz uneigennützig. Es gibt (oder es gab zumindest früher) bei...


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