Abo
  • Services:

Telefónica: O2-Kunden können ihren Handyvertrag vorzeitig ändern

Telefónica Deutschland bietet neuerdings die Möglichkeit, einen O2-Mobilfunkvertrag vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit zu ändern. Wird dabei von einem sehr großen in einen sehr kleinen Tarif gewechselt, können dafür Kosten von bis zu 150 Euro entstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mehr Flexiblität für O2-Verträge
Mehr Flexiblität für O2-Verträge (Bild: Telefónica Deutschland)

O2-Kunden erhalten mehr Flexibilität, wenn es um die Laufzeit ihrer Mobilfunkverträge geht. Bereits im März 2018 habe Telefónica eine Änderung bei Vertragsverlängerungen eingeführt, sagte der Mobilfunknetzbetreiber auf Nachfrage von Golem.de. Demzufolge haben die Kunden die Möglichkeit, bei einem Zweijahresvertrag bereits nach 16 Monaten in einen anderen O2-Vertrag zu wechseln. Damit ist eine Änderung des Tarifs bis zu acht Monate vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten möglich.

Stellenmarkt
  1. Tecmata GmbH, Mannheim
  2. Heitmann IT GmbH, Hamburg

Bisher bot Telefónica lediglich an, bis zu drei Monate vor Ende der Mindestvertragslaufzeit in einen anderen Vertrag zu wechseln. Dabei war generell nur ein Wechsel in einen höherwertigen Tarif möglich. Dann fiel eine allgemeine Tarifwechselgebühr in Höhe von 20 Euro an.

Wenn ein O2-Kunde seinen Laufzeitvertrag vorzeitig ändert, können nun dafür sogenannte Wechselgebühren anfallen. Die Wechselgebühr wird anhand verschiedener Parameter errechnet. In diese Berechnung fließen die bisherige Vertagsdauer, der gewählte Zieltarif, der bisherige Tarif mit den bisher gebuchten Tarifoptionen sowie möglicherweise bereitgestellte Hardware mit ein. Telefónica berücksichtigt dabei nicht, wie lange das Kundenverhältnis bereits besteht, wie uns der Mobilfunknetzbetreiber auf Nachfrage erklärt hat.

Wechselgebühr nur bei Tarifverschlechterung

Die Wechselgebühr fällt nur dann an, wenn der Kunde von einem besonders teuren Tarif in einen Einsteigertarif wechselt. Wer also vom XL-Tarif von O2 Free vorzeitig den Free S buchen möchte, muss damit rechnen, dass dafür Gebühren anfallen - die Obergrenze gibt Telefónica mit 150 Euro an.

Telefónica erklärte Golem.de auf Nachfrage, dass eine Wechselgebühr von 150 Euro "ein extrem seltener Sonderfall" sein werde. Und selbst dann sei es nicht zum Nachteil der Kunden, betont der Mobilfunknetzbetreiber. Das belegt eine Beispielrechnung: Wer von Free XL auf Free S acht Monate vor Ablauf des Vertrags wechselt, spart damit Kosten in Höhe von 240 Euro. Selbst wenn die Wechselgebühr bei 150 Euro liegt, muss der Kunde 90 Euro weniger an Telefónica zahlen als wenn er beim ursprünglich gewählten Tarif bliebe.

Telefónica verspricht, alle Kunden vorher zu informieren, wenn eine Wechselgebühr anfällt - ganz gleich, ob der Tarif im Ladengeschäft, per Telefon oder über das Internet verändert wird.

Generell wird nach Aussage von Telefónica keine Wechselgebühr erhoben, wenn der Kunde seinen bisherigen Tarif vorzeitig verlängert oder in einen teureren Tarif wechselt. Das kann für Kunden interessant sein, wenn etwa der Bestandstarif mehr Leistung hat. Dann muss der Kunde sich nicht mehr länger mit den bisherigen Leistungen begnügen, sondern kann bereits vor Ablauf der Vertragslaufzeit auf den neuen Tarif wechseln. Auf der O2-Webseite gibt es keine Informationen zur neuen Wechselgebühr, räumte Telefónica auf Nachfrage von Golem.de ein.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 499€ (Bestpreis!)
  2. 569€ (Bestpreis!)
  3. 64,90€ für Prime-Mitglieder (Vergleichspreis 72,88€)
  4. (u. a. LG OLED65W8PLA für 4.444€ statt 4.995€ im Vergleich)

ichbinsmalwieder 16. Apr 2018

Ich bin zu O2 gegangen, da hieß das noch "VIAG Interkom". Und mein aktueller Sondertarif...


Folgen Sie uns
       


Dragon Quest 11 - Test

Der 11. der Teil der Dragon-Quest-Reihe bleibt bei den Wurzeln der über 30 Jahre alten Serie und macht damit fast alles richtig.

Dragon Quest 11 - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Skydio R1 Apple Watch zur Drohnensteuerung verwendet
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  3. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

    •  /