Telefónica: Möglichkeiten von 5G sind noch kaum bekannt

Die Telefónica startet 5G-Indoor beim Basecamp in Berlin. Deutschland-Chef Markus Haas gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten der neuen Technik.

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Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas am 9. März 2020 beim Basecamp in Berlin
Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas am 9. März 2020 beim Basecamp in Berlin (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

5G-Mobilfunk soll unser aller Leben verändern. Das sagte Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas am 9. März 2020 beim Basecamp in Berlin. "Wir wissen erst 5 Prozent von dem, wozu 5G fähig ist. Es wird eine komplett neue Technologie." Das Berliner Basecamp bekam am Montag eine 5G-Indoor-Campus-Ausstattung, damit Besucher die neue Technologie ausprobieren und kennenlernen können.

Deutschland habe 5.000 Produktionsstätten, wo 5G-Campusnetze bis zu einer Million Geräte pro Quadratkilometer gleichzeitig vernetzen und erhebliche Fortschritte bringen werde. "Erste 5G-Netzwerke werden wir an Flughafen haben", betonte Haas. Um neue Anwendungen, die die hohe Datenrate auch ausnutzen, müsse man sich keine Sorgen machen: "Wenn es eine Technologie gibt, wird sie auch benutzt", sagte Haas.

Die Telefónica werde den Ausbau von 5G beschleunigen. Auch bei 4G sei noch einiges zu tun, räumte Haas ein.

Das Unternehmen gab zuvor bekannt, ab dem Jahr 2020 mehrere Milliarden Euro in sein Netz zu investieren, 4G werde verdichtet und 5G ab dem ersten Quartal aufgebaut. Der neue Mobilfunkstandard wird bei Telefónica zuerst in den fünf größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt verfügbar sein. Bis Ende 2022 sollen insgesamt 16 Millionen Einwohner in 30 Städten 5G im Netz von Telefónica nutzen können.

Arne Schönborn, Chef des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sagte, bei UMTS habe man noch nach der Killerapplikation gesucht. "5G wird sehr viele davon bringen". Erneut betonte der Behördenchef das Herangehen an den Ausbau in Deutschland mit einer Multi-Vendor-Strategie, und stellte sich damit gegen den Ausschluss von Ausrüstern wegen ihres Herkunftslandes.

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