Abo
  • Services:
Anzeige
Eröffnung O2 Live Store in Frankfurt
Eröffnung O2 Live Store in Frankfurt (Bild: Telefónica)

Telefónica: Mobilfunkkunden sollen ihre Nutzerdaten verkaufen können

Eröffnung O2 Live Store in Frankfurt
Eröffnung O2 Live Store in Frankfurt (Bild: Telefónica)

Die Telefónica will ihren Kunden ermöglichen, ihre Nutzerdaten selbst zu verkaufen. Internetkonzerne wie Facebook, Twitter oder Google würden dafür zahlen.

Die Telefónica plant eine Plattform, auf der Nutzer ihre Daten bereitstellen, um von Internetkonzernen wie Facebook, Twitter oder Google dafür bezahlt zu werden. José María Alvarez-Pallete, der Chef des spanischen Konzerns, sagte laut einem Bericht der spanischen Tageszeitung El País, die Kunden sollten selbst entscheiden können, welche Informationen sie herausgeben, und welche sie blockieren.

Anzeige

Die Plattform soll im Jahr 2017 online gehen, erklärte der Mutterkonzern von O2 Deutschland auf einem Telekommunikationsforum in Spanien.

Alvarez-Pallete: "Die Telefónica hat mehr Informationen über seine Nutzer als jede Internet-Firma. Die nutzen Algorithmen, aber wir haben echte Verbrauchsdaten, was gekauft wird, was sie ausgeben, welche Präferenzen existieren. Anders als diese Firmen wird die Telefónica diese Daten nicht verkaufen, sondern in die Hände der Nutzer geben, die entschieden können, ob sie die Daten monetisieren."

Noch keine Entscheidung für Deutschland

Pressesprecher Cornelius Rahn sagte Golem.de auf Anfrage: "Telefónica Deutschland verfügt als Netzbetreiber über große Mengen an Daten und erkennt den erheblichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen, der sich aus der Erfassung und Analyse dieser Daten ergeben kann. Die gesellschaftliche Akzeptanz dieses Vorgehens ist dabei Grundvoraussetzung seines Gelingens. Daher setzt sich das Unternehmen dafür ein, dass die Menschen die Hoheit über ihre Daten behalten und ihr digitales Leben souverän gestalten können."

Telefónica Deutschland habe keine Entscheidung getroffen, den vom Mutterkonzern Telefónica vorgestellten Ansatz auch in Deutschland zu verfolgen. Der Fokus in diesem Bereich liege hierzulande "vor allem auf der Analyse anonymisierter und aggregierter Kundendaten, um zum Beispiel Gemeinden bei der Verkehrsplanung zu unterstützen." Die von Telefónica Deutschland entwickelte Data Anonymization Platform (DAP) stelle sicher, dass beim Erstellen von Statistiken keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen möglich sind. Die Kunden können zudem der Nutzung ihrer Daten jederzeit widersprechen.


eye home zur Startseite
Mixermachine 08. Sep 2016

Leider...

Pallchek 08. Sep 2016

Das ist zwar prinzipiell richtig, man sollte hier aber auch nicht davon ausgehen, dass...

Pallchek 08. Sep 2016

Dir scheint eines nicht klar zu sein. O2 / Telefonica weiß bereits das du das bist. Da...

AlexanderSchäfer 08. Sep 2016

Was kann denn ein Mobilfunkanbieter so alles Interessantes bieten, das die großen...

Randy19 08. Sep 2016

Da hat also jemand gecheckt das es den "Rohstoff der Zukunft" nicht umsonst gibt. Jeder...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Ulm
  2. Ratbacher GmbH, Coburg
  3. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Braunschweig
  4. Jobware Personalberatung, Raum Bielefeld


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Rayman Legends 8,99€, Rayman Origins 4,99€ und Syberia 3 14,80€)
  2. 199,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 235€)
  3. 88€ (Vergleichspreis ca. 119€)

Folgen Sie uns
       


  1. U2F

    Yubico bringt winzigen Yubikey für USB-C

  2. Windows 10

    Windows Store wird zum Microsoft Store mit Hardwareangeboten

  3. Kabelnetz

    Eazy senkt Preis für 50-MBit/s-Zugang im Unitymedia-Netz

  4. Nintendo

    Super Mario Run wird umfangreicher und günstiger

  5. Seniorenhandys im Test

    Alter, sind die unpraktisch!

  6. PixelNN

    Mit Machine Learning unscharfe Bilder erkennbar machen

  7. Mobilfunk

    O2 in bayerischer Gemeinde seit 18 Tagen gestört

  8. Elektroauto

    Tesla schafft günstigstes Model S ab

  9. Bundestagswahl 2017

    IT-Probleme verzögerten Stimmübermittlung

  10. Fortnite Battle Royale

    Entwickler von Pubg sorgt sich wegen Unreal Engine



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  2. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern
  3. Meeting Owl KI-Eule erkennt Teilnehmer in Meetings

VR: Was HTC, Microsoft und Oculus mit Autos zu tun haben
VR
Was HTC, Microsoft und Oculus mit Autos zu tun haben
  1. Zukunft des Autos "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
  2. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  3. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

  1. Re: Android als Seniorensystem?

    Rax | 15:34

  2. Re: Drecks-Laden

    xxsblack | 15:33

  3. Re: Nutzen von ECC?

    486dx4-160 | 15:31

  4. Re: Ich sehe nicht die AfD in der Pflicht...

    Trollversteher | 15:29

  5. Re: Reseller im Kabelnetz

    gaym0r | 15:29


  1. 15:31

  2. 13:28

  3. 13:17

  4. 12:25

  5. 12:02

  6. 11:58

  7. 11:34

  8. 11:19


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel