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Telefónica Deutschland: USA, nicht China, haben deutsche Netze angegriffen

Telefónica Deutschland betont in einem nicht öffentlichen Positionspapier zu Huawei an den Bundestag, dass weder Netzbetreibern noch dem Bund Risiken durch das chinesische Unternehmen bekannt seien. Die anderen Mobilfunkausrüster fielen bei Forschung und Entwicklung hinter Huawei zurück.

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Telefónica Deutschland schreibt den Bundestagsabgeordneten.
Telefónica Deutschland schreibt den Bundestagsabgeordneten. (Bild: Bundestag)

Telefónica Deutschland hat in einem Positionspapier an Bundestagsabgeordnete die Position des Unternehmens zu chinesischen Spionagevorwürfen und Huawei deutlich gemacht. "Die einzigen bekannten Sicherheitsvorfalle in Mobilfunknetzen, in die Staaten involviert waren, gehen auf die USA zurück." Das steht in der Stellungnahme, die der frühere Reuters-Journalist Noah Barkin auf Twitter veröffentlicht hat. Telefónica-Deutschland-Sprecher Klaus Schulze-Löwenberg hat Golem.de die Authentizität des Papiers bestätigt. Es stamme aus der ersten Novemberhälfte. "Wie zuvor hat Telefónica Deutschland auch im November und Dezember mehrfach mit den zuständigen Behörden und der Bundesregierung zum Thema der Lieferanten von 5G-Technologie gesprochen", sagte er.

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In dem Papier heißt es: "Seit 2013 wissen wir, dass die NSA Datenströme, die nachgelagert hinter den Internetzugangsnetzen der Netzbetreiber im deutschen Internet Backbone DE-CIX zusammenlaufen, teilweise vom BND erhalten hat. Zudem hat die NSA Daten, welche durch Überseekabel in die USA geroutet wurden, abgefangen, hieran war kein chinesischer Geheimdienst beteiligt."

Diskussion "ohne jegliche Kenntnis tatsächlicher Sicherheitsrisiken"

Die gegenwärtige Diskussion werde ohne jegliche Kenntnis tatsächlicher Sicherheitsrisiken geführt, betonte der international operierende Telekommunikationsbetreiber: "Den Netzbetreibern und offensichtlich auch dem Bund sind keine Risiken bekannt, die spezifisch von der Hardware bestimmter Hersteller ausgehen." Die unlängst von der Bundesnetzagentur vorgelegten, generellen Sicherheitsanforderungen und Zertifizierungsverfahren seien aus Sicht von Telefónica der einzig richtige Weg, um ein erhöhtes Sicherheitsniveau zu etablieren, von dem alle Hersteller gleichermaßen erfasst würden. "Ein Großteil der IT-Hardware auch aller anderen Hersteller wird in China produziert", betonte Telefónica. Zu keinem Zeitpunkt sei das Unternehmen von der Bundesregierung oder einer Bundesbehörde darüber informiert worden, dass Kenntnisse über Spionagetätigkeiten in Mobilfunknetzen vorlägen, die durch Huawei oder die Volksrepublik China durchgeführt würden.

Derzeit existieren auf dem Weltmarkt nur fünf Hersteller von 5G-Hardware, nämlich Nokia, Ericsson, Samsung, ZTE und Huawei: "Ein Ausschluss nur eines Herstellers würde die Verfügbarkeit der Hardware empfindlich verknappen", betonte Telefónica.

Huawei sei ein wichtiger Akteur und Innovationstreiber auf dem Markt und führend im Bereich der Forschung und Entwicklung. "Dem gegenüber stehen die vergleichsweise geringen Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) bei europäischen Telekommunikations-Ausrüstern. Zuletzt gab der chinesische Hersteller sogar deutlich mehr für F&E aus als Nokia und Ericsson zusammen", erklärte Telefónica. Huawei sei sowohl Qualitäts- als auch Preisführer im Markt. Zudem sei die Hardware von Huawei in der Regel energieeffizienter als die der anderen Hersteller.

Vodafones-Sicherheitschef Oliver Harzheim hatte sich am Mittwoch in einer Anhörung des Bundestagsausschusses Digitale Agenda in Berlin ähnlich geäußert.

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FreiGeistler 17. Dez 2019

Du hast wohl nach BIP gesamt geschaut? Pro Kopf sind es Länder wie Luxemburg, Schweiz...

NokiaIsTheBestEver 15. Dez 2019

Irgendwie verstehe ich deine Argumentation nicht...Ah du hast ja keine Argumente genannt.

Inori-Senpai 13. Dez 2019

Du willst also damit sagen, dass stures auswendiglernen und 15h Schultage nicht die...


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