Telefónica-Chef: "Wir haben nicht das schnellste Netz"

Schlechte Testergebnisse und ein Zusammenbruch beim Kundenservice: Der neue Chef der Telefónica Deutschland, Markus Haas, hat nicht viel schönzureden. Er versucht es trotzdem.

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Kunden stehen im Regen.
Kunden stehen im Regen. (Bild: Telefónica O2)

Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas hat im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung Schwächen des Netzes und des Kundenservice eingeräumt. "Wir haben das größte und ein sehr stabiles Netz, aber nicht das schnellste Netz", sagte der neue Firmenchef.

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Einen Netzumbau in dieser Dimension, wie die Zusammenlegung von O2 und E-Plus, habe jedoch noch niemand gemacht. Der Betreiber biete etwa der Hälfte der privaten Nutzer in Deutschland "jeden Tag eine gute und solide Datenversorgung. Aber es ist klar: Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen."

Einen schlechten dritten Platz hatte O2 im November 2016 im Connect-Mobilfunknetztest erreicht. Besonders bei den Datenverbindungen enttäuschte die Telefónica-Marke. O2 fiel wegen der geringeren Erfolgsquoten, längerer Rufaufbauzeiten und der niedrigeren durchschnittlichen Sprachqualität deutlich ab. Auch ein Test der Computer Bild vom Dezember 2016 ergab: Wie bereits im Vorjahr gelingt der Deutschen Telekom "mit ihrem guten LTE-Netz" der Testsieg. Vodafone kam auch in diesem Jahr auf Platz zwei, liegt aber dicht hinter dem Testsieger, O2 ist auf dem letzten Platz.

Chancen des Letzten

Haas räumte ein, auch bei LTE noch aufholen zu müssen: "Unsere Chance ist aber: Bei der Zusammenführung unserer Netze müssen wir jede Antenne anfassen. So können wir in vielen Bereichen jetzt das modernste Netz aufbauen und schon vorarbeiten für künftige Technologien." Alleine im vergangenen Jahr sei in Deutschland massiv ins Netz investiert worden.

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Im vergangenen Jahr habe der Betreiber während der Integration das Problem gehabt, nicht den gewohnten Kundenservice liefern zu können. Mit einer eigenen Mannschaft hoffe er, die Probleme schnell wieder zu bewältigen. Ein Großteil der externen Serviceaufgaben habe man "wieder in die Firma geholt".

Ein Testanruf von Golem.de im Oktober 2016 ergab erst einmal häufige Abbrüche beim Verbindungsaufbau. Als dann eine Verbindung zu dem Callcenter zustande kam, erklärte das Vermittlungssystem: "Die durchschnittliche Wartezeit beträgt 45 Minuten." Eine Beschäftigte des Callcenters von Telefónica O2 bestätigte Golem.de das Problem. "Die verteilen Kollegen an die Kundenbetreuung, damit es wieder besser abgedeckt wird", sagte sie.

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Spaghetticode 16. Feb 2017

Ich glaube, es ist nicht sinnvoll, Datenroaming im außereuropäischen Ausland zu nutzen...

pigzagzonie 16. Feb 2017

Das kann ich aktuell in jedem Fall unterschreiben.

Anonymer Nutzer 16. Feb 2017

Heute im Lokalblatt gelesen http://m.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/Funkmast...

Mauw 16. Feb 2017

Joa das kommt schon sehr gut hin. Ich bin auch echt verwundert, dass sich so viele...



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