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Telefónica: 5G ist für die Industrie und LTE genügt für die Massen

Die Telefónica Deutschland meint, die normalen Nutzer könnten mit LTE gut versorgt werden. 5G sei etwas für die Industrie, und sollte nicht zügig flächendeckend ausgebaut werden.

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Markus Haas: "So klein machen wir das 5G-Netz erst einmal."
Markus Haas: "So klein machen wir das 5G-Netz erst einmal." (Bild: Telefónica)

Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas will die neue Mobilfunktechnologie 5G nicht zügig flächendeckend ausbauen. Das erklärte Haas im Blog des Unternehmens. "Vorerst wird 5G vor allem in der Industrie ganz neue Anwendungen ermöglichen. Entsprechend wollen sich die Automobilindustrie, die verarbeitende Industrie, Logistikkonzerne oder der Maschinenbau vorbereiten." Der 5G-Ausbau müsse auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmt werden.

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Man müsse also genau dort die Infrastruktur aufbauen, wo die Unternehmen sie wirklich brauchten. Dass die Bundesnetzagentur einen Teil des 5G-Spektrums nicht den bundesweiten Netzbetreibern geben möchte, sondern für lokale Anwendungen reserviert, "ist dabei fatal", betonte Haas.

Verbraucher benötigten laut Haas "dagegen für schnelles Internet und ihre digitalen Anwendungen vor allem LTE. Und zwar überall dort, wo sie sich aufhalten."

Laut Angaben der Grünen erreichte die Telefónica im Mai 2018 erst einen Versorgungsgrad von 66 Prozent der Fläche Deutschlands, Vodafone kam auf 87 Prozent und die Telekom auf 93 Prozent. Zugleich seien die Preise für Datenvolumen im europäischen Vergleich deutlich höher als in benachbarten EU-Mitgliedsstaaten.

Mit den 3,5-GHz-Frequenzen, die im Frühjahr 2019 vergeben werden sollen, sei laut Haas eine "umfassende Versorgung aber weder physikalisch noch wirtschaftlich möglich. Dies würde zigtausende neue Mobilfunkmasten erfordern und wäre - wie Kanzleramtsminister Helge Braun unlängst richtigerweise festgestellt hat - unfassbar teuer." Tatsächlich ist der 5G-Ausbau laut Informationen von Golem.de teuer und würde durch die vielen neuen Sites, die errichtet werden müssten, viele Milliarden Euro kosten.

Die Bundesnetzagentur solle die Flächenfrequenzen, über die die Mobilfunknetzbetreiber verfügen, deren Laufzeit jedoch 2025 beziehungsweise 2033 endet, frühzeitig bis 2040 kostengünstig verlängern. Haas sagte: "Diese Verlängerung könnte dann an strenge Versorgungsauflagen für die 5G-Flächenversorgung gekoppelt werden: Wir könnten beispielsweise festlegen, dass die Netzbetreiber die Versorgung von 98 Prozent der Haushalte sowie von allen Autobahnen und Bundesstraßen mit 100 MBit/s bis 2022 gemeinsam umsetzen müssen."

So würde sichergestellt, dass in jeder Region mindestens ein Betreiber ein Netz für seine Kunden zur Verfügung stellt. Bis zum Jahr 2025 solle dann laut Haas jeder Netzbetreiber individuell diese Versorgung realisiert haben.

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NeoCronos 08. Nov 2018

Das stimmt nicht, denn wenn o2 nicht ausbaut gehen die Kunden eben ein paar jahre später...

StepD 08. Nov 2018

Die Telekom gibt in IHREM Quartalsbericht sogar die Umsatzzahlen von O2/Telefonica an...

Neuro-Chef 08. Nov 2018

Ohne günstiges Volumen (<1¤ pro GB für den Anfang) ist die Bandbreite sowieso nicht so...

PiranhA 08. Nov 2018

Bei V2X unterscheidet man idR drei Betriebsmodi: A) V2V, also die direkte Kommunikation...

tarres 08. Nov 2018

Mein Bruder hat ein O2 Arbeitshandy und VF privat. Für geschäftliche Telefonate nutzt er...


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