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Telefonat: Zuckerberg teilt Trump Abneigung gegen KI-Regulierung mit

Mark Zuckerberg mischt sich in Pläne für eine US-KI-Aufsicht ein: In einem Telefonat mit Donald Trump hat er seinen Unmut bekundet.
/ Tobias Költzsch
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Mark Zuckerberg im Juli 2026 in Sun Valley, Idaho (Bild: Kevin Dietsch/Getty Images)
Mark Zuckerberg im Juli 2026 in Sun Valley, Idaho Bild: Kevin Dietsch/Getty Images

Der Meta-Chef Mark Zuckerberg hat Insidern zufolge in einem bisher unbekannten Telefonat mit dem US-Präsidenten Donald Trump über eine geplante KI-Aufsichtsbehörde gesprochen. In dem Gespräch soll Zuckerberg seine Vorbehalte gegen eine solche Behörde dargestellt haben, wie Yahoo News(öffnet im neuen Fenster) berichtet.

Das Telefonat soll in der Woche nach dem 17. August 2026 stattgefunden haben. Trump soll Zuckerberg angerufen haben, nicht umgekehrt. Zuckerberg soll Trump in dem Gespräch direkt gesagt haben, dass er gegen ein solches Vorhaben sei, so eine der mit der Sache vertrauten Personen. Zuckerberg soll allerdings nicht direkt versucht haben, Trump von der Sache abzubringen.

Stattdessen soll er versucht haben, Trump die Idee näherzubringen, die geplante Behörde mit Personen zu besetzen, die Trumps eigene Sicht auf KI vertreten. Der US-Präsident gilt als nicht abgeneigt gegenüber KI.

Regulierungsstelle abseits der KI-Wirtschaft

Die geplante Behörde soll für KI eine vergleichbare Stellung haben wie die Finra (Financial Industry Regulatory Authority) für die Finanzwelt. Grundgedanke ist, eine Kontrollstelle abseits der KI-Industrie selbst zu haben. Die politische Diskussion um die Auswirkungen von KI-Systemen nahm in den vergangenen Monaten Fahrt auf.

Das lag zum einen an Zwischenfällen, in denen KI-Modelle Kontrollmechanismen außer Betrieb gesetzt hatten. KI-Agenten von OpenAI etwa hackten das Portal Hugging Face. In den USA hat die KI-Industrie aber auch bei der Bevölkerung einen schlechten Ruf, was vor allem an den massenweise gebauten KI-Rechenzentren liegt.

Diese sind für umliegende Gemeinden oft problematisch, da die Rechenzentren Unmengen an Strom und für die Kühlung viel Wasser brauchen. In Städten wie Memphis etwa gehen immer wieder Anwohner gegen Rechenzentren von xAI demonstrieren.

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