Vay will vor allem Außenbezirke von Städten bedienen

Auf lange Sicht will Vay wie Cruise in den USA oder Apollo Go in China autonom fahren. "Unser System basiert aktuell darauf, dass der Telefahrer in Echtzeit Input über alle Bedienelemente - Pedalerie, Steuerrad usw. hat - wie ein normaler Fahrer auch" erklärt Buchmüller. "Parallel dazu entwickeln wir Funktionen, die den Telefahrer unterstützen, dass zum Beispiel auf einer leichten Strecke Autonomiefunktionen assistieren, um die mentale Belastung zu verringern."

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Allerdings geht es Vay nach eigenem Bekunden nicht darum, autonom zu fahren. Das Start-up betrachtet Telefahren, bei dem ein Mensch die Kontrolle über das Fahrzeug hat, als Alternative dazu. Die Autonomiefunktionein, die das Start-up entwickelt, dienen dazu, die Telefahrer zu unterstützen.

Das erleichtert es Vay, seine ferngesteuerten Fahrzeuge im Straßenverkehr zu testen. In Berlin sind sie seit knapp drei Jahren unterwegs, zudem seit knapp einem Jahr in Hamburg. Dort soll auch der nächste Schritt erfolgen. Die Fahrzeuge sollen auch ohne Sicherheitsfahrer an Bord durch die Hansestadt kurven.

Vay will in Hamburg starten

Dort will Vay auch mit seinem kommerziellen Service starten - durch den ITS World Congress im vergangenen Jahr hat Hamburg eine Vorreiterrolle für Mobilität übernommen. Unter anderem startete zu dem Mobilitätskongress die erste hochautomatisierte S-Bahn in Deutschland.

  • Telefahren mit Vay: Sicherheitsfahrer Chris greift nur im Notfall ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vay will einen Carsharing-Dienst anbieten, wobei Vay den Kunden das Auto ferngesteuert anliefern will. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das ferngesteuerte Auto ist ein Kia eNiro, das leicht modifiziert wurde. (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
  • So verfügt das Fahrzeug über vier Kameras, für die nach vorne, ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ...zur Seite ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und nach hinten. Links und rechts der Kamera sind die Antennen für die Kommunikation mit dem Telefahrcenter. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Systeme für das Telefahren sind aktiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Während Chris in Bereitschaft ist, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... wird das Auto aus dem Telefahrcenter gesteuert. (Bild: Vay)
Die Systeme für das Telefahren sind aktiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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In Bergedorf will Vay seinen Dienst anbieten - wann genau, wollte Buchmüller aber noch nicht sagen. Die Wahl fiel mit Absicht auf den Stadtteil am östlichen Stadtrand und nicht etwa auf das Zentrum oder die prestigeträchtige Hafencity.

Vay suche die unterversorgten Bereiche der Metropolen. "Viele Städte haben das Problem, dass der Kern sehr gut bedient ist von den verschiedenen Mikro- und Makromobilitätsangeboten. Die Außenbezirke aber, wo sehr viele Menschen wohnen, werden hingegen nicht bedient", sagt Buchmüller. "Dort sehen wir, als Einstieg zumindest, eine große Chance."

Das Ziel der Berliner ist ehrgeizig: "Langfristig ist unser Ziel, dass wir für viele Leute eine Alternative zum Privatbesitz von Autos sind und vielleicht den Privatbesitz von Autos ablösen können."

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 Fahrstand wie im Videospiel
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gan 04. Sep 2022 / Themenstart

Die Idee klingt nett, aber ich habe Zweifel, dass sich das rentiert. Gegenüber Taxis...

amagol 03. Sep 2022 / Themenstart

Korrekt, wenn ich von Zuhause losfahre ist das kein Problem. Wenn ich aber am Flughafen...

M.P. 03. Sep 2022 / Themenstart

Es kommt sicher auf das Tarifmodell an, wie diese Fahrzeuge eingesetzt werden ... Bei...

M.P. 03. Sep 2022 / Themenstart

Und zu welchem Preis im Vergleich zu Mietfahrzeugen und Taxis? Mehrkosten Technische...

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