Telefónica und E-Plus: "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"

Nach einem Bericht über eine neue wettbewerbsrechtliche Untersuchung erklären Telefónica und E-Plus heute, dass mit der EU alles geklärt sei. United Internet soll zuvor eine Beschwerde gestartet haben.

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Telefónica und E-Plus: "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"
(Bild: Michaela Rehle/Reuters)

Telefónica Deutschland hat von der EU-Kommission heute die endgültige Freigabe für den Kauf von E-Plus von der EU-Kommission erhalten. Das erklärten die Telekommunikationskonzerne am 29. August 2014. "Damit bestätigt die Europäische Kommission, dass Telefónica Deutschland mit der zuvor bekanntgegebenen Vereinbarung mit Drillisch die Auflagen erfüllt, die an die Freigabe geknüpft sind", betonte E-Plus.

"Telefónica Deutschland ist zuversichtlich, den Erwerb während des dritten Quartals abzuschließen", hieß es weiter. Von der EU-Kommission war keine Stellungnahme zu erhalten.

Die Telefónica hatte sich für die Freigabe verpflichten müssen, vor dem Abschluss des Zusammenschlusses bis zu 30 Prozent der Netzkapazität des neuen Unternehmens an einen oder mehrere Mobilfunkprovider zu verkaufen. Der Mobilfunkprovider Drillisch wird 20 Prozent der Kapazität der Mobilfunknetze von E-Plus und O2 anmieten. Drillisch kann zudem weitere 10 Prozent der Kapazität erwerben. Der Zugang wird über "mobile Bitstream" gewährt. Danach stimmte die EU der Fusion am 2. Juli 2014 zu.

Doch die Wirtschaftswoche hatte aus Kreisen der beteiligten Unternehmen sowie der EU-Kommission erfahren, dass die Fusion noch einmal geprüft werde. United Internet konnte die Verhandlungen nicht erfolgreich abschließen und habe erklärt, Telefónica habe die Gespräche nur zum Schein geführt. Mit seinen aktuell 1,9 Millionen Kunden sei Drillisch gar nicht in der Lage, eine stärkere Rolle auf dem deutschen Mobilfunkmarkt zu spielen, behauptet United Internet.

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