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Telefónica: Fast alle Mobilfunkmasten von O2 und E-Plus verkauft

Die Telefónica braucht Geld für den Netzausbau und verkauft ihre O2- und E-Plus-Sendemasten. Rund 2.350 Stahl-und Betonmasten gehen für 587 Millionen Euro an Telxius.

Artikel veröffentlicht am ,
Sendemast der Telefónica
Sendemast der Telefónica (Bild: Telefónica)

Telefónica Deutschland verkauft fast alle seine Mobilfunkmasten von O2 und E-Plus. Das gab der spanische Konzern am 22. April bekannt. Damit erhalte der Mobilfunkbetreiber mehr finanzielle "Flexibilität für Investitionen in die Netzqualität und neue Wachstumsfelder wie Advanced Data Analytics und Internet of Things".

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Derzeit sei die Marktbewertung für Netzinfrastruktur attraktiv. Die rund 2.350 Stahl- und Betonmasten gehen für 587 Millionen Euro an die Telefónica-Tochter Telxius. Gestern sei der Kaufvertrag unterzeichnet worden. Die auf den Masten montierte Sende- und Empfangsausrüstung wurde nicht verkauft. Die Telefónica könne die Masten per Mietvertrag weiterhin uneingeschränkt nutzen.

Der Infrastrukturbetreiber Telxius macht sein Geschäft damit, dass die Masten an Netzbetreiber vermietet werden. Auf den Masten sind teilweise auch Antennen von Vodafone und der Deutschen Telekom, von denen Einnahmen generiert werden.

Masten in ländlichen Gebieten

Der Verkauf betrifft nur relativ hohe Masten, die vor allem in ländlichen Gebieten stehen. Die übrigen Standorte, die sich größtenteils auf Gebäudedächern befinden, sollen bisher nicht verkauft werden.

Im Juli 2015 hatte Telefónica Deutschland im Rahmen der Netzintegration von E-Plus 7.700 doppelt vorhandene Mobilfunkstandorte an die Deutsche Telekom verkauft. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Bei den Standorten handelt es sich überwiegend um Funkmasten auf Dächern. Diese bestehenden Standorte sind in Europa relativ wertvoll, weil die Verträge wegen Vorbehalten gegen Mobilfunkemission schwer zu bekommen sind.



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flasherle 25. Apr 2016

nein, ich wohne relastiv weit weg, und dazu bin ich noch viel auf der alb unterwegs. da...

Baron Münchhausen. 25. Apr 2016

In einigen gegenden wo zuvor immer ausnahmslos empfang war krieg ich totalen netzausfall...

DrWatson 25. Apr 2016

Welch bahnbrechende Erkenntnis. Deshalb hat der neue Betreiber ja auch dafür gezahl...

spezi 24. Apr 2016

Nein, nicht wirklich. Es ist ein häufiges Missverständnis, dass Einnahmen oder Ausgaben...

Neuro-Chef 22. Apr 2016

Oder Bafög beziehen, dann finanziert der Staat das halbe Wurstbrot bzw. Feierabendbier!


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