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Telecom Italia Mobile: "Wir brauchen kein 5G"

Drei Unternehmen, die sehr früh 5G einsetzen, berichten auf dem Mobile World Congress über ihre Erfahrungen. Telecom Italia sagt ganz offen, dass man mit LTE bereits eine ausreichende Datenrate habe, und erklärt, warum man trotzdem 5G ausbaue.

Artikel veröffentlicht am ,
Giovanni Ferigo, Chief Technology Officer bei TIM, am 27. Februar 2018 auf dem Mobile World Congress
Giovanni Ferigo, Chief Technology Officer bei TIM, am 27. Februar 2018 auf dem Mobile World Congress (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Telecom Italia Mobile (TIM) muss die neue 5G-Mobilfunktechnologie nicht zwangsläufig einführen. Giovanni Ferigo, Chief Technology Officer bei TIM, sagte am 27. Februar 2018 auf dem Mobile World Congress: "Wir brauchen kein 5G. Wir haben genug LTE-Kapazität, wir investieren nur in 5G, wenn es ein Geschäftsmodell gibt. Das Slicing des Netzwerkes ist uns wichtig." Turin werde laut Ferigo die erste italienische 5G-Stadt.

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Beim Network Slicing wird ein Netz logisch unterteilt, so dass verschiedene Dienste durch ein jeweils separates logisches Netz unterstützt werden. Diese parallel betriebenen, virtuellen Netze laufen auf Basis einer gemeinsamen, physischen Infrastruktur. Betreiber können ihre Infrastruktur oder Teile davon anwendungsbezogen und auf Abruf bereitstellen, als eigenes Netz mit besonderen Eigenschaften, beispielsweise einer zugesicherten Datenkapazität oder Latenz.

Bereits einhundert 5G-Sites in Südkorea

Dirk Wierzbitzki, Chief Marketing Officer bei der Swisscom, erklärte, dass das Datenvolumen im Mobilfunk sich jedes Jahr verdopple. Jede Site sei bereits mit Glasfaser angebunden. "Wir steigen früh bei 5G ein: Klar, jeder weiß, es gibt noch keine Endgeräte, aber wir können die Technik bereits ausprobieren und nutzen." Zusammen mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) testet Swisscom 5G Network Slicing. Swisscom erwartet mit 5G auch höhere Datenraten zu erreichen. "3 bis 5 GBit/s werden kommen", sagte Wierzbitzki und Fixed Wireless Access werde in den Bergen wichtig.

Während der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang, Südkorea, hatte Korea Telecom (TK) bereits rund einhundert 5G-Sites installiert, sagte Jongsik Lee, Head of 5G TF bei KT. Der Testlauf endete mit den Winterspielen. "Wir haben eine Datenrate von über 3 GBit/s und eine Latenz von unter 5 Millisekunden erreicht. Durch die große Kälte waren die Bedingungen äußerst schwierig." Gearbeitet wurde im Spektrum von 3,5 GHz und 28 GHz. Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als einer Millisekunde und hohe Verfügbarkeit ermöglichen.



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SanderK 28. Feb 2018

Wir sollten uns auf jedenfall auf ein System verlassen, dass ganze Kostendeckend nicht...

RipClaw 28. Feb 2018

Mit anderen Worten. Du hast keine technisch logisch Erklärung warum man Funkprotokolle...

tomate.salat.inc 28. Feb 2018

Mal ist die Kapazität nicht ausreichend vorhanden, was Ihre tolle Rechtfertigung für...


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