Abo
  • Services:

Telecom Infra Project: Telekom und Facebook bilden offenes Netzwerkprojekt

Facebook, die Deutsche Telekom, Intel und Nokia wollen offene Hardware und Software für den Mobilfunk entwerfen und schnell bereitstellen. Es dauere oft zu lange, Technologien zu implementieren, weil sie aus Spezialteilen bestünden, sagte Jay Parikh von Facebook.

Artikel veröffentlicht am ,
Mark Zuckerberg auf dem MWC 2016
Mark Zuckerberg auf dem MWC 2016 (Bild: Albert Gea/Reuters)

Facebook hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona das Telecom Infra Project angekündigt. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom, Intel, Nokia und SK Telecom soll Open-Source-Ausrüstung für Mobilfunknetzwerke entwickelt und bereitgestellt werden.

Stellenmarkt
  1. Güntner GmbH & Co. KG, Fürstenfeldbruck Raum München
  2. Bosch Gruppe, Reutlingen

"Es gibt eine Menge Technologien, bei denen es zu lange dauert, sie zu implementieren", weil sie aus Spezialteilen bestünde, sagte Jay Parikh, Vice President für Engineering und Infrastruktur bei Facebook. Insbesondere nannte er LTE und 5G.

Facebook hat ein Interesse daran, dass der Mobilfunk schneller ausgebaut wird, damit die Inhalte des sozialen Netzwerks leichter verfügbar sind und mehr personalisierte Werbung ausgeliefert wird. Die Netzwerkbetreiber wollen günstige, schnell verfügbare Netzwerkausrüstung. Nokia und Intel suchen weitere Absatzmöglichkeiten.

Energieeffizient, günstig und nach den eigenen Bedürfnissen designt: Mit diesen Vorgaben begann Facebook vor rund fünf Jahren das Open Compute Project, in dem Hardwaredesigns vom Platinenlayout bis zum fertigen Switch im Rack frei zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt bekam bereits im Januar 2016 eine eigene Arbeitsgruppe von Telekommunikationsanbietern. Dazu zählten AT&T, Verizon, die Telekom, die südkoreanische SK Telecom sowie das britische EE (ehemals Everything Everywhere). Auch Nokia oder der Rechenzentrumsbetreiber Equinix beteiligen sich an den Arbeiten zum Erstellen neuer Hardware. Cisco, Huawei oder Ericsson sind nicht dabei.

AT&T erwartet, 75 Prozent seiner Netzwerkaufgaben bis in das Jahr 2020 vollständig zu virtualisieren. Damit werde Pflege und Entwicklung von Software immer wichtiger. Die Telekom beschrieb diese Entwicklung als "massive Umwälzung". Das OCP habe viel Erfahrung in diesem Bereich gesammelt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 9,99€

Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
Disenchantment angeschaut: Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer
Disenchantment angeschaut
Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer

Mit den Simpsons ist er selbst Kult geworden, und Nachfolger Futurama hat nicht nur Sci-Fi-Nerds mit einem Auge für verschlüsselte Gags im Bildhintergrund begeistert. Bei Netflix folgt nun Matt Groenings Cartoonserie Disenchantment, die uns trotz liebenswerter Hauptfiguren in Märchenkulissen allerdings nicht ganz zu verzaubern weiß.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Streaming Wachstum beim Pay-TV dank Netflix und Amazon
  2. Videostreaming Netflix soll am Fernseher übersichtlicher werden
  3. Quartalsbericht Netflix verfehlt eigene Prognosen um 1 Million Neukunden

IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Sono Motors Elektroauto Sion für 16.000 Euro schon 7.000 Mal reserviert
  2. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  3. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam

    •  /