Telearbeit: Mehrheit an Unternehmen bietet Homeoffice an

Wo der Job es zulässt, soll im Homeoffice gearbeitet werden dürfen. Die Gewerbeaufsicht hat dies in einer großen Aktion überprüft.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Arbeit im Homeoffice ist in Deutschland mittlerweile verbreiteter als vor der Corona-Pandemie.
Arbeit im Homeoffice ist in Deutschland mittlerweile verbreiteter als vor der Corona-Pandemie. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Die große Mehrheit der Unternehmen im Südwesten Deutschlands hat sich nach Einschätzung der Behörden an die Homeoffice-Vorgaben gehalten und die Beschäftigten von zu Hause aus arbeiten lassen - sofern der Job das zuließ. Zu diesem Ergebnis kommt eine mehrwöchige Schwerpunktaktion der Gewerbeaufsicht, die das Wirtschaftsministerium im Februar 2021 angestoßen hatte.

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Dafür sind die Behörden in einem Zeitraum von sechs Wochen auf mehr als 1800 Betriebe in Baden-Württemberg zugegangen und haben deren Umgang mit der Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes abgefragt. Dabei gaben rund 84 Prozent an, ihren Beschäftigten den Umzug ins Homeoffice anzubieten, wenn die Anwesenheit im Betrieb nicht zwingend erforderlich war, wie das Ministerium auf Anfrage mitteilte. In so gut wie allen Betrieben wurden zudem betriebsbedingte Zusammenkünfte wie Besprechungen reduziert.

Homeoffice nicht in allen Bereichen möglich

Etwa drei Viertel erklärten allerdings auch, dass es bei ihnen Bereiche gebe, in denen nicht ins Homeoffice ausgewichen werden könne. So mussten laut Abfrage Kassen oder der Empfang besetzt, Menschen betreut, Kunden bedient oder Dokumente ausgestellt werden. Anderswo wiederum waren Maschinen zu bedienen und zu überwachen oder hohe Sicherheitsanforderungen einzuhalten, was sich den Firmen zufolge ebenfalls nicht von zu Hause machen ließ.

Die Ergebnisse der Schwerpunktaktion sprächen dafür, dass die Betriebe im Land überwiegend Homeoffice anbieten und damit zur Reduzierung von Kontakten und zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beitragen, bilanzierte das Ministerium.

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Kontrolliert im herkömmlichen Sinne wurden die Betriebe den Angaben zufolge jedoch nicht. Es wurden auch keine Bußgelder oder sonstige Sanktionen verhängt. Der Schwerpunkt der Aktion habe auf der Beratung der Unternehmen gelegen, um Einsicht zu schaffen und die Akzeptanz zu erhöhen.

Trotzdem sei man Unstimmigkeiten bei den Angaben natürlich nachgegangen, hieß es. Zudem hätten die Behörden in Einzelfällen auch Firmen aufgesucht - insbesondere bei Beschwerden aus Betriebsrat oder Belegschaft.

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demon driver 24. Mai 2021

Das kann natürlich gut sein, dass das bei den Angeboten hier auch so war...

Pantsu 24. Mai 2021

Ihr müsst eure Corona-Karte eben besser ausspielen, bevor offiziell eine andere Meinung...

johnripper 24. Mai 2021

Ja gut, das Gesundheitsamt kann natürlich nicht von zuhause aus Arbeiten, hat ja nicht...

demon driver 23. Mai 2021

Kommt drauf an, welche/s. Kommt drauf an, für wen.



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