Tele: Nikon will leichtes 500-mm-Objektiv mit Fresnel-Linse bauen

Nikon will mit Hilfe einer Fresnel-Linse ein besonders kurzes und leichtes 500-mm-Objektiv für Spiegelreflexkameras bauen. Dabei will sich der Hersteller an seinem 300-mm-Objektiv orientieren, das technisch ähnlich aufgebaut ist.

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Das Nikon AF-S Nikkor 300 mm 1:4E PF ED VR ist ebenfalls mit Fresnel-Linse ausgerüstet.
Das Nikon AF-S Nikkor 300 mm 1:4E PF ED VR ist ebenfalls mit Fresnel-Linse ausgerüstet. (Bild: Nikon)

Nikon hat die Entwicklung des AF-S Nikkor 500 mm 1:5,6E PF ED VR angekündigt. Dieses Teleobjektiv für die Spiegelreflexkameras im FX-Format (Vollformat) soll deutlich kleiner und leichter als vergleichbare Objektive gleicher Brennweite sein. Der Grund: Nikon will eine Phasen-Fresnel-(PF-)Linse vom gleichen Typ wie im AF-S Nikkor 300 mm 1:4E PF ED VR einsetzen. Dieses Objektiv wurde bereits im Januar 2015 auf den Markt gebracht.

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Von dem besonders kompakten 500-mm-Objektiv verspricht sich Nikon viel. Es soll das Fotografieren aus der Hand ermöglichen, was beispielsweise bei Sportveranstaltungen bis hin zur Tierfotografie große Vorteile bietet, weil der Fotograf ohne Stativ viel beweglicher ist.

Ganz ohne Nachteile ist die Technik aber nicht. Bei starken Lichtquellen im Bild gibt es mitunter Probleme. Dann können ringförmige Farb-Streulichter entstehen, die sich aber durch Software stark reduzieren lassen. Nikon hat eine derartige Funktion sogar in seine Bildsoftware Capture NX-D unter dem Namen PF-Streulichtkontrolle integriert.

Das Erscheinungsdatum und den Preis sowie weitere technische Daten für das 500-mm-Objektiv blieb Nikon bisher schuldig.

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