Tele Columbus: Rocket Internet kauft größeren Anteil an United Internet

Rocket Internet hat sich für 320 Millionen Euro bei United Internet eingekauft. Beide Firmen haben Anteile an dem Kabelnetzbetreiber Tele Columbus.

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Hauptmarke von United Internet ist 1&1.
Hauptmarke von United Internet ist 1&1. (Bild: United Internet)

Rocket Internet hat sich an United Internet beteiligt. Das geht aus einer Stimmrechtsmitteilung vom 11. November 2019 hervor. Mitte vergangener Woche besaß der Startup-Investor Rocket Internet einen Anteil von 5,46 Prozent im Wert von rund 320 Millionen Euro an dem Mobilfunk-und Internetprovider United Internet, zu dem die Marken 1&1, GMX, Web.de und Drillisch gehören.

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United Internet ist seit dem Jahr 2014 selbst an Rocket Internet beteiligt und hält nach jüngsten Angaben rund neun Prozent an dem Investor. United Internet investierte 435 Millionen Euro in Rocket Internet.

United Internet besitzt auch annähernd 29 Prozent an dem Kabelnetzbetreiber Tele Columbus (Pyur), an dem sich im Oktober auch Rocket Internet mit rund 12 Prozent beteiligte. Rocket Internet habe das strategische Ziel des "Auf- und Ausbaus eines weltweiten Netzwerks von Tech-Unternehmen" kommentierte das Unternehmen.

Der Kurs der Tele-Columbus-Aktie ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Der drittgrößte Kabelnetzbetreiber Deutschlands hat nur noch eine Marktkapitalisierung von 313 Millionen Euro. Seit Jahren gibt es Spekulationen, dass United Internet den Kabelnetzbetreiber komplett übernehmen könnte, was gerade durch den Aufbau eines eigenen 5G-Netzes auch technisch sinnvoll wäre.

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Im August wurde auf einer Hauptversammlung von Tele Columbus vom Großaktionär United Internet eine eigene Liste für den Aufsichtsrat durchgesetzt. Der Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger, Michael Kunert, sagte dazu der Deutschen Presse-Agentur: "Im Grunde ist das eine Übernahme durch die Hintertür. Ich traue United Internet nicht, dass deren Kandidaten wirklich unabhängig sind." Rocket Internet strebe dagegen keine Einflussnahme auf die Besetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats an, die über die Ausübung der Stimmrechte in der Hauptversammlung hinausgehe.

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