Abo
  • Services:

Tegra K1: Start von Nvidias Shield Tablet zeichnet sich ab

Ein Countdown auf der Nvidia-Webseite, zeitgleich ein Tweet mit einem Foto - dass der Chiphersteller statt eines neuen Handhelds in wenigen Tagen ein Tablet mit der Marke "Shield" vorstellen will, ist kaum noch geheim zu halten.

Artikel veröffentlicht am ,
So wie das erste Nvidia Shield könnte der Controller für das Shield Tablet aussehen.
So wie das erste Nvidia Shield könnte der Controller für das Shield Tablet aussehen. (Bild: Golem.de)

Gewohnt selbstbewusst tritt Nvidia mit einer neuen Webseite auf: "Das Ultimative ist nah" ist dort zu lesen, mitsamt einem Countdown. Der Zähler läuft bis zum Nachmittag des 22. Juli 2014 herunter, und was das Unternehmen dann ankündigen wird, kann bereits als gesichert gelten - ein neues Tablet mit dem Tegra K1, das die Marke "Shield" trägt.

Stellenmarkt
  1. Lecos GmbH, Leipzig
  2. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart

Entsprechende unbestätigte Meldungen gab es bereits im Juni 2014, und kurz nach Nvidias Countdown veröffentlichte Evleaks per Twitter ein Bild, welches das neue Gerät zeigen soll. Gesicherte technische Daten gibt es noch nicht - es sei denn, man vertraut einem älteren Eintrag bei GFXBench, der noch über den Google-Cache abrufbar ist. Ein Teil des Screenshots ist direkt bei Liliputing zu sehen.

2 GByte RAM, 16 GByte Flash

Demnach handelt es sich beim unter dem Codenamen "Mocha" entwickelten Shield-Tablet um ein 8-Zoll-Gerät mit der hohen Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln. Der Tegra K1 ist als Quad-Core ausgeführt, was auf die 32-Bit-Variante des SoC hindeutet. Die weiteren Eigenschaften des Chips hatte Nvidia bereits ausführlich bestätigt, er soll vor allem bei der Grafik Maßstäbe setzen.

Für ein voll auf Spiele ausgelegtes Android-Tablet ist der Hauptspeicher mit nur 2 GByte allerdings nur durchschnittlich, ebenso der interne Flash mit 16 GByte. Es wäre sehr wünschenswert, wenn Nvidia wie beim Shield-Handheld auch einen Steckplatz für Micro-SD-Karten vorsieht.

Unbekannt ist noch, wie das Tablet gesteuert werden soll. Denkbar ist hier ein mitgelieferter drahtloser Controller, womöglich lässt sich für echte Nvidia-Fans auch das erste Shield zur Steuerung des Tablets verwenden. Das wäre insofern sinnvoll, als die Nutzer von der höheren Leistung des K1 profitierten, sich aber keinen neuen Controller kaufen müssten.

Größter Knackpunkt könnten aber der Preis und die Displaytechnik werden. Mit dem Galaxy Tab S bietet Samsung seit kurzem ein Tablet mit 8,4 Zoll und 2.560 x 1.600 Pixeln in der WLAN-Version ab 400 Euro an, mit LTE ist das Gerät ab 500 Euro zu haben.

An diesen Preisen wird sich Nvidia auch durch die geringfügig kleinere Auflösung orientieren müssen. Ein echter Nachfolger der Shield-Handhelds, womöglich auch mit Tegra K1, ist noch nicht in Sicht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 15,66€

budderbrot 22. Okt 2014

Wäre auch meine Frage ob du das zweite noch übrig hast

Evilpie 20. Jul 2014

wozu? das streamen klappt doch super.

fuzzy 18. Jul 2014

Danke! :) Wäre meine Wunschvorstellung von einem Spieletablet. Opulente...


Folgen Sie uns
       


Subdomain Takeover - Interview mit Moritz Tremmel

Golem.de Redakteur Moritz Tremmel erklärt im Interview die Gefahren der Übernahme von Subdomains.

Subdomain Takeover - Interview mit Moritz Tremmel Video aufrufen
Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  2. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  3. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen

The Cycle angespielt: Wenn Freunde sich in den Rücken fallen
The Cycle angespielt
Wenn Freunde sich in den Rücken fallen

Unter 20 Leuten findet sich immer ein Verbündeter - und der ist bei The Cycle des Berliner Studios Yager wichtig, denn wir haben nur 20 Minuten, um Aufträge zu erfüllen und von einem Planeten zu fliehen. In der Closed Alpha klappte das nämlich nicht immer so, wie von uns beabsichtigt.
Ein Hands on von Marc Sauter

  1. Contracts Sniper Ghost Warrior 4 ohne offene Welt
  2. Human Head Studios Wikingerspiel Rune kommt in den Early Access
  3. Games Deutsche Spielentwickler verlieren weiter Marktanteile

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Threadripper 2990X AMDs 32-Kerner soll mit 4,2 GHz laufen
  2. AMD Threadripper v2 mit 32 Kernen erscheint im Sommer 2018
  3. Raven Ridge AMDs Athlon kehrt zurück

    •  /