• IT-Karriere:
  • Services:

Ted Unangst: OpenBSD will Browser sicherer machen

Mindestens ein Webbrowser soll durch die Umsetzung einer Speicherrichtlinie aus OpenBSD abgesichert werden. Dafür bezahlt die Stiftung des Betriebssystems einen Entwickler mit Erfahrung bei Libressl.

Artikel veröffentlicht am ,
OpenBSD will die Speicherverwaltung in Browsern sicherer machen.
OpenBSD will die Speicherverwaltung in Browsern sicherer machen. (Bild: OpenBSD)

Entweder beschreibbar oder ausführbar (Write XOR Execute, W^X) beschreibt eine Richtlinie zur Speicherverwaltung, die das auf Sicherheit fokussierte OpenBSD-Projekt im Kernel ebenso wie in Laufzeit-Komponenten umgesetzt hat. Die Stiftung, welche die Arbeiten an dem System finanziell unterstützt, hat den Entwickler Ted Unangst nun damit beauftragt, W^X in mindestens einem Browser umzusetzen.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach, Nürnberg
  2. finanzen.de, Berlin

Bisher werde diese Richtlinie allerdings nicht zwangsweise für das gesamte System umgesetzt, sondern lediglich als Hinweis angesehen, da andernfalls viele Programme ihre Ausführung verweigerten, schreibt Unangst. Schließlich setzten viele Anwendungen voraus, dass fast alle Speicherbereiche immer ausführbar seien.

Details noch unklar

Dadurch werde jedoch das Ziel untergraben, die Richtlinie überall umzusetzen und so das System abzusichern. Weil W^X am meisten von Browsern behindert werde, müsse also mindestens einer von ihnen nun dafür angepasst werden. Das soll Unangst mit der Finanzierung der OpenBSD-Foundation in den kommenden Wochen umsetzen. Noch hat die Arbeit daran aber nicht begonnen, weshalb Unangst zumindest derzeit keine weiteren Details nennen kann.

Zunächst wird der Programmierer, der zuletzt an Libressl beteiligt war, seine Arbeit auf die Jit-Engines der jeweiligen Browser beschränken und darauf aufbauend weitere Änderungen vornehmen. Um welche Anwendung es sich konkret handelt, ist noch nicht absehbar. Unter OpenBSD laufen Firefox, Chromium und Webkit-Browser wie jener des Gnome-Desktops. Wegen der Dominanz von Google in Chromium und Apple im Webkit-Projekt erscheint jedoch die Umsetzung im Firefox am aussichtsreichsten.

Mit W^X können Angriffe verhindert werden, die etwa auf einem Buffer-Overflow beruhen. Schließlich kann so eingeschleuster Code von Angreifern nicht mehr ausgeführt werden, weil dies der Richtlinie widerspricht. Unter Linux bietet der Pax-Patch eine ähnliche Funktion.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Datenbasierte Archäologie im DAI

Idai World ist ein System, um archäologische Daten aufzubereiten und online zugänglich zu machen. Benjamin Ducke vom Deutschen Archäologischen Institut stellt es vor.

Datenbasierte Archäologie im DAI Video aufrufen
Concept One ausprobiert: Oneplus lässt die Kameras verschwinden
Concept One ausprobiert
Oneplus lässt die Kameras verschwinden

CES 2020 Oneplus hat sein erstes Konzept-Smartphone vorgestellt. Dessen einziger Zweck es ist, die neue ausblendbare Kamera zu zeigen.
Von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth LE Audio Neuer Standard spielt parallel auf mehreren Geräten
  2. Streaming Amazon bringt Fire TV ins Auto
  3. Thinkpad X1 Fold im Hands-off Ein Blick auf Lenovos pfiffiges Falt-Tablet

Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene
  3. Galaxy Home Mini Samsung schraubt Erwartungen an Bixby herunter

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

    •  /