Abo
  • Services:
Anzeige
OpenBSD will die Speicherverwaltung in Browsern sicherer machen.
OpenBSD will die Speicherverwaltung in Browsern sicherer machen. (Bild: OpenBSD)

Ted Unangst: OpenBSD will Browser sicherer machen

OpenBSD will die Speicherverwaltung in Browsern sicherer machen.
OpenBSD will die Speicherverwaltung in Browsern sicherer machen. (Bild: OpenBSD)

Mindestens ein Webbrowser soll durch die Umsetzung einer Speicherrichtlinie aus OpenBSD abgesichert werden. Dafür bezahlt die Stiftung des Betriebssystems einen Entwickler mit Erfahrung bei Libressl.

Anzeige

Entweder beschreibbar oder ausführbar (Write XOR Execute, W^X) beschreibt eine Richtlinie zur Speicherverwaltung, die das auf Sicherheit fokussierte OpenBSD-Projekt im Kernel ebenso wie in Laufzeit-Komponenten umgesetzt hat. Die Stiftung, welche die Arbeiten an dem System finanziell unterstützt, hat den Entwickler Ted Unangst nun damit beauftragt, W^X in mindestens einem Browser umzusetzen.

Bisher werde diese Richtlinie allerdings nicht zwangsweise für das gesamte System umgesetzt, sondern lediglich als Hinweis angesehen, da andernfalls viele Programme ihre Ausführung verweigerten, schreibt Unangst. Schließlich setzten viele Anwendungen voraus, dass fast alle Speicherbereiche immer ausführbar seien.

Details noch unklar

Dadurch werde jedoch das Ziel untergraben, die Richtlinie überall umzusetzen und so das System abzusichern. Weil W^X am meisten von Browsern behindert werde, müsse also mindestens einer von ihnen nun dafür angepasst werden. Das soll Unangst mit der Finanzierung der OpenBSD-Foundation in den kommenden Wochen umsetzen. Noch hat die Arbeit daran aber nicht begonnen, weshalb Unangst zumindest derzeit keine weiteren Details nennen kann.

Zunächst wird der Programmierer, der zuletzt an Libressl beteiligt war, seine Arbeit auf die Jit-Engines der jeweiligen Browser beschränken und darauf aufbauend weitere Änderungen vornehmen. Um welche Anwendung es sich konkret handelt, ist noch nicht absehbar. Unter OpenBSD laufen Firefox, Chromium und Webkit-Browser wie jener des Gnome-Desktops. Wegen der Dominanz von Google in Chromium und Apple im Webkit-Projekt erscheint jedoch die Umsetzung im Firefox am aussichtsreichsten.

Mit W^X können Angriffe verhindert werden, die etwa auf einem Buffer-Overflow beruhen. Schließlich kann so eingeschleuster Code von Angreifern nicht mehr ausgeführt werden, weil dies der Richtlinie widerspricht. Unter Linux bietet der Pax-Patch eine ähnliche Funktion.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. HANSECOM, Hamburg
  2. Faber-Castell Aktiengesellschaft, Stein (bei Nürnberg)
  3. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  4. Robert Bosch GmbH, Böblingen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 40,99€
  2. (-63%) 21,99€
  3. (-77%) 6,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Softwareentwicklung

    Google sammelt seine Open-Source-Aktivität

  2. Youtuber

    Flying Uwe unter Verdacht der Schleichwerbung

  3. Surface Book

    Performance Base kostet mindestens 2.600 Euro

  4. Mobilfunk

    Amazon arbeitet an eigenen Smartphone-Tarifen

  5. Filmkritik Ghost in the Shell

    Wenig Geist in schöner Hülle

  6. App Store

    Apple verbietet Preishinweise in App-Bezeichnungen

  7. Software-Update

    Tesla-Autopilot 2.0 bis 130 km/h aktiv

  8. Terminverwaltung

    Googles Kalender-App fürs iPad erweitert

  9. Arbeitsplätze

    Audi-Belegschaft verlangt E-Autoproduktion in Deutschland

  10. Cloud Native Con

    Kubernetes 1.6 versteckt Container-Dienste



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vikings im Kurztest: Tiefgekühlt kämpfen
Vikings im Kurztest
Tiefgekühlt kämpfen
  1. Nier Automata im Test Stilvolle Action mit Überraschungen
  2. Torment im Test Spiel mit dem Text vom Tod
  3. Nioh im Test Brutal schwierige Samurai-Action

WLAN-Störerhaftung: Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
WLAN-Störerhaftung
Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
  1. Telia Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben
  2. Die Woche im Video Dumme Handys, kernige Prozessoren und Zeldaaaaaaaaaa!
  3. Störerhaftung Regierung will Netzsperren statt Abmahnkosten

In eigener Sache: Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
In eigener Sache
Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  1. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen
  2. In eigener Sache Golem.de kommt jetzt sicher ins Haus - per HTTPS
  3. In eigener Sache Unterstützung für die Schlussredaktion gesucht!

  1. Re: Schade, einfach zu groß und keine Hardware...

    Andi K. | 10:41

  2. Re: Verloren bevor der Kampf überhaupt angefangen...

    Oktavian | 10:40

  3. Re: Schade. Anime Tipps?

    foho | 10:40

  4. Mini PC = Mini Preis

    azeu | 10:40

  5. Re: Was zu erwarten war...

    foho | 10:39


  1. 10:42

  2. 10:27

  3. 10:12

  4. 09:58

  5. 09:00

  6. 08:27

  7. 07:40

  8. 07:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel