Techrules: Chinesisches Elektroauto mit 1.044 PS und Gasturbine

Auf dem Genfer Automobilsalon(öffnet im neuen Fenster) Anfang März 2016 will das chinesische Unternehmen Techrules einen Supersportwagen mit einer Leistung von 1.044 PS (768 kW) vorstellen(öffnet im neuen Fenster) , der elektrisch angetrieben wird. Damit das Fahrzeug nicht ein Dauerparker an der Elektrotankstelle wird, soll ein Range-Extender eingebaut werden. Statt eines Kolbenmotors soll hier eine Gasturbine(öffnet im neuen Fenster) arbeiten.
Einen Range Extender besitzen beispielsweise auch einige BMW i3. Damit wird die Reichweite des Akkus künstlich verlängert, indem ein Verbrennungsmotor angeworfen wird, der mechanische in elektrische Energie umwandelt, mit der der Stromspeicher wieder geladen wird.
Techrules will hingegen eine Gasturbine einsetzen. Das Fahrzeug wird deshalb auch als Turbine-Recharging Electric Vehicle (TREV) bezeichnet. Damit soll eine Reichweite von bis zu 2.000 km erreicht werden, verspricht das Unternehmen vollmundig. Den Beweis hat man aber noch nicht angetreten.
Turbinen in Autos sind eigentlich schon lange bekannt. Schon Generals Motors hat mit dem Chrysler Turbine Car(öffnet im neuen Fenster) an einer derartigen Technik gearbeitet, allerdings ohne Elektroantrieb. Die Gasturbine sollte direkt als Antrieb dienen. Das Chrysler Turbine Car wurde 1963 gebaut, kam aber nie in den Handel. Die Erforschung begann aber schon in den 50er Jahren.
Viele Jahr später zeigte Jaguar mit dem C-X75 ebenfalls eine Fahrzeugstudie mit dem ungewöhnlichen Antrieb. Der C-X75 mit fast 800 PS war mit Gasturbine und E-Motoren ausgerüstet und wurde auf dem Pariser Autosalon 2010 präsentiert. Verkauft wurde das Fahrzeug nie.



