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Technosignaturen: Neue Technologie soll bei der Suche nach Aliens helfen

Das Vera-Rubin Observatorium und das Square Kilometre Array sollen die Suche nach Aliens verändern. Auf einer Konferenz tauscht sich die Fachwelt dazu aus.
/ Patrick Klapetz
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Wie lassen sich außerirdische Technologien und Intelligenz aufspüren? Dazu tagt die Fachwelt auf der Breakthrough Discuss 2024. (Bild: Pixabay)
Wie lassen sich außerirdische Technologien und Intelligenz aufspüren? Dazu tagt die Fachwelt auf der Breakthrough Discuss 2024. Bild: Pixabay

Bei der Konferenz Breakthrough Discuss(öffnet im neuen Fenster) vom 18. bis 19. Juli 2024 im britischen Oxford beraten Wissenschaftler aller Disziplinen – von der Astronomie bis zur Zoologie – auch über mögliche außerirdische Zivilisationen.

Das Motto der Veranstaltung lautet: " Ein kosmischer Wandteppich für die Erforschung – Neue Stränge in der künstlichen Intelligenz, Astrobiologie und Weltraummissionen weben " (A Cosmic Tapestry for Exploration – Weaving Novel Strands in Artificial Intelligence, Astrobiology and Space Missions).

Seit mehr als 60 Jahren wird versucht, einen Beweis für die Idee zu finden, dass wir nicht alleine im Universum sind, und es andere intelligente Wesen gibt. Bisher blieb die Suche und Kontaktaufnahme erfolglos. Doch einige technologische Entwicklungen könnten die Suche nach außerirdischen Zivilisationen verändern, erklärten Beteiligte vom weltweit größten Forschungsprogramm für die Suche nach Aliens: Breakthrough Listen.

Vera-Rubin-Observatorium und Square Kilometre Array

Zu diesen Technologien gehören die Bauten von riesigen, neuen Teleskopen in Chile (das Vera-Rubin-Observatorium) oder Afrika und Australien (das Square Kilometre Array, das aus Hunderten von Radioteleskopen besteht). Zudem könnten die Entwicklungen im Bereich KI die Suche verändern.

Das Square Kilometre Array wird die leistungsstärkste Radioastronomieanlage der Welt werden, das Vera-Rubin-Observatorium die größte Kamera der Welt sein, die alle drei oder vier Nächte den gesamten sichtbaren Himmel abbilden kann und zur Entdeckung von Millionen neuer Galaxien und Sterne beitragen soll.

KI wird die Suche nach Aliens verändern

Beide Einrichtungen sollen in den nächsten Jahren ihre Beobachtungen aufnehmen und Daten für Breakthrough Listen liefern. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Analyse dieser riesigen Datenströme auf subtile Muster, die auf intelligentes Leben hindeuten, wird die Suche nach außerirdischen Zivilisationen noch leistungsfähiger machen.

"Die neuen Techniken werden so empfindlich sein, dass wir zum ersten Mal in der Lage sein werden, nicht nur absichtliche, sondern auch unbeabsichtigte Übertragungen aufzuspüren" , sagte der Astronom Steve Croft (Projektwissenschaftler bei Breakthrough Liste) dem Guardian(öffnet im neuen Fenster) : "Wir werden in der Lage sein, außerirdisches Flughafenradar oder leistungsstarke Fernsehsender zu erkennen."


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