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Selbstfahrender Chrysler Pacifica von Waymo: Streitpunkt Lidar
Selbstfahrender Chrysler Pacifica von Waymo: Streitpunkt Lidar (Bild: FCA)

Technologiediebstahl: Uber und Waymo beenden Rechtsstreit

Selbstfahrender Chrysler Pacifica von Waymo: Streitpunkt Lidar
Selbstfahrender Chrysler Pacifica von Waymo: Streitpunkt Lidar (Bild: FCA)

Wenige Tage nach Beginn des Prozesses um den Diebstahl von Technik für autonomes Fahren hat sich Uber außergerichtlich mit Waymo geeinigt. Waymo erhält einen Anteil an dem Fahrdienst, der knapp 250 Millionen US-Dollar wert ist.

Bestimmt keine Nutzung der Technik mehr, dafür eine Menge Geld: Uber und Waymo haben ihren Rechtsstreit wegen Technologiediebstahls beigelegt. Der Prozess hatte erst wenige Tage zuvor begonnen.

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Am Freitag gaben die Kontrahenten bekannt, dass sie eine Einigung erzielt hätten. Danach verpflichtet sich Uber, keine von Waymo entwickelte Technik für selbstfahrende Auto zu verwenden sowie sicherzustellen, dass keine Waymo-Komponenten bereits im Einsatz sind. Zudem erhält Waymo einen Anteil an dem Fahrdienst von 0,34 Prozent. Der soll nach der aktuellen Bewertung von Uber rund 245 Millionen US-Dollar wert sein.

Nutzte Uber Waymos Lidar?

Waymo hatte Uber vor einem Jahr verklagt. Alphabets Tochterunternehmen für autonomes Fahren warf Uber vor, unrechtmäßig Technik von Waymo zu nutzen. Dabei ging es um Laserscanner, die auf dem Dach der Autos montiert sind und die Umwelt erkennen.

Anthony Levandowski hatte Waymo, das damals noch eine Abteilung von Google war, verlassen und Anfang 2016 Otto, ein Unternehmen für autonom fahrende Lkw, gegründet. Bevor er Google verließ, soll Levandowski 14.000 Dateien mit Design- und Schaltplänen kopiert haben.

Uber kauft Otto

Im Sommer 2016 übernahm der Fahrdienst Uber Otto. Levandowski wurde Uber-Mitarbeiter. Das Unternehmen hatte nach eigenen Angaben Levandowski angewiesen, die Google-Daten zu löschen und die Technik nicht einzusetzen. Nach Ansicht von Waymo konnte Uber nach der Übernahme von Otto die Entwicklung autonomer Autos deutlich beschleunigen. Levandowski weigerte sich, dazu auszusagen und wurde deshalb 2017 entlassen.

Der Prozess wurde Anfang der Woche eröffnet. Schon da hatten die Kontrahenten über einen Vergleich verhandelt, nach dem Waymo 500 Millionen US-Dollar hätte bekommen sollen. Doch der Uber-Verwaltungsrat stoppte am Mittwoch den Vergleich zunächst. Am Freitag wurde der Rechtsstreit dann bedient. In einer Stellungnahme erklärte Uber-Chef Dara Khosrowshahi, Nachfolger des entlassenen Gründers Travis Kalanick, er glaube weiterhin nicht, dass Uber Technik von Waymo genutzt habe.


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S1SYPHOS 10. Feb 2018

Wenn ein Anteil von 0,34 Prozent bereits 245 Mio. Dollar wert ist, dann liegt "nach der...

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