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Technische Probleme: Flixbus stellt elektrische Fernbus-Linie wieder ein

Nach gut einem Jahr ist Schluss: Wegen technischer Probleme beendet Flixbus seinen Pilotbetrieb mit einem Elektrobus. Nun sollen andere Antriebe ausprobiert werden.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Der elektrische Fernbus von BYD war nicht grün, sondern blau lackiert.
Der elektrische Fernbus von BYD war nicht grün, sondern blau lackiert. (Bild: Greenpeace Energy)

Das Busunternehmen Flixbus mit Sitz in München stellt seine deutschlandweit einzige Verbindung mit einem Elektro-Fernbus ein. Bei dem Pilotprojekt zwischen Mannheim und Frankfurt mit dem Fahrzeug eines chinesischen Herstellers habe es wiederholt technische Probleme gegeben, teilte der Fernbusanbieter am Mittwoch nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa mit. Da der Hersteller BYD keine lokale technische Betreuung zur Verfügung stelle, seien immer wieder Fahrten ausgefallen. Vor drei Monaten hatte Flixbus noch von "drei erfolgreich gestarteten E-Fernbussen" gesprochen.

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Flixbus denke über alternative Verbindungen für Elektro-Fernbusse in Deutschland nach, sagte der Sprecher weiter. Jedoch fehlten hierzulande geeignete Hersteller. Ein E-Fernbus müsse mit einer Batterieladung am besten 300 bis 400 Kilometer zurücklegen können. "Die Ladezeiten sind sonst zu lang im Betrieb", sagte der Sprecher. Aktuell konzentriere man sich bei alternativen Antrieben auf Brennstoffzellen- oder Biogasbusse, die von 2020 beziehungsweise 2021 an zum Einsatz kommen könnten.

Flixbus hatte die Testfahrten mit dem Modell C9 des chinesischen Herstellers BYD im Oktober 2018 gestartet. Der Bus war nach Angaben von Flixbus doppelt so teuer wie ein Fahrzeug mit Dieselantrieb, das zudem mit einer Tankfüllung wesentlich weiter kommt als die Elektroversion. Das Fahrzeug sollte ein bis zweimal täglich geladen werden und Ökostrom des Partners Greenpeace Energy nutzen. Die Ladestationen waren sowohl in Frankfurt am Main als auch in Mannheim aufgebaut worden. Der Bus lud parallel mit zwei Ladesteckern à 40 Kilowatt.

Vor zwei Monaten hatte Flixbus angekündigt, einen Bus mit Brennstoffzellenantrieb in den Dienst zu stellen. Den Angaben zufolge sollte Flixbus damit das erste Unternehmen weltweit sein, das einen solchen Bus im Fernbuslinienverkehr einsetzt. Partner an dem Projekt ist das Technologieunternehmen Freudenberg Sealing Technologies aus Weinheim in Baden-Württemberg.

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E-Mover 06. Dez 2019

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E-Mover 05. Dez 2019

So isses. Alles eine Frage der Kosten. Und Oberleitungen auf Autobahnen sind eher...

E-Mover 05. Dez 2019

Das ist keine Frage des Geldes (denn E-Busse sind langfristig nicht teurer), sondern eine...

Labbm 05. Dez 2019

Ich bin da völlig auf deiner Seite. Wollte das nur eben anführen da es doch heißt das...

MrTridac 05. Dez 2019

Noch besser handhabbar als Gas ist Ethanol, weil flüssig. Damit Methan flüssig wird...


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