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Kampfdrohne Reaper: Pannenrate verdoppelt
Kampfdrohne Reaper: Pannenrate verdoppelt (Bild: General Atomics)

Technische Probleme: Drohnen der US-Luftwaffe stürzen ab

Kampfdrohne Reaper: Pannenrate verdoppelt
Kampfdrohne Reaper: Pannenrate verdoppelt (Bild: General Atomics)

Eine abgeschossen, 19 abgestürzt: Die US-Luftwaffe hat 2015 deutlich mehr Drohnen verloren als in den Vorjahren. Grund sind technische Probleme, die sich nicht lösen lassen.

Die US-Luftwaffe hat bei Drohnen hohe Verluste durch technische Probleme: Zwanzig unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) seien im vergangenen Jahr abgestürzt, berichtet die US-Tageszeitung Washington Post. Die US-Regierung versuchte offenbar, die Zahl zu verschleiern.

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Reaper und Predator betroffen

Zwanzig Drohnen der US-Luftwaffe seien im Jahr 2015 bei Einsätzen verloren gegangen, schreibt die Zeitung - zehn Predator und zehn Reaper. Beide werden vom US-Rüstungskonzern General Atomics gebaut. Der Reaper ist der Nachfolger des Predator und wird sowohl für die Aufklärung als auch für Luftangriffe eingesetzt.

Das ist deutlich mehr als in den Vorjahren: 2014 ging 12 Drohnen verloren, in den beiden Jahren davor jeweils 13. Gestiegen ist vor allem die Pannenrate - also die Zahl von Abstürzen pro 100.000 Flugstunden: Die hat sich im Vergleich zu 2014 mehr als verdoppelt.

Eine Drohne wurde abgeschossen

Nur eine der Drohnen wurde dabei abgeschossen, in Syrien. Bei den übrigen waren technische Defekte die Ursache für den Absturz. Laut Untersuchungsberichten, die unter Berufung auf das US-Informationsfreiheitsgesetz freigegeben wurden, handelt es sich häufig um Ausfälle im elektrischen System der Drohne. Die Ermittler hätten jedoch weder die genaue Ursache lokalisieren können, noch eine Möglichkeit gefunden, das Problem zu beheben, schreibt die Zeitung.

Die Unfälle ereigneten sich bis auf eine Ausnahme im Ausland: sechs in Afghanistan, vier am Horn von Afrika, drei im Irak, je einer in Kuweit, Libyen, Syrien und der Türkei. Wo die übrigen beiden abstürzten, hält die US-Regierung geheim. Überhaupt sei das Verteidigungsministerium sehr schweigsam, was die Zwischenfälle angehe: Obwohl es eine Regel habe, dass schwere Zwischenfälle mit Flugzeugen veröffentlicht würden, habe es nur die Hälfte der Drohnenabstürze bekanntgegeben. Einige habe das Militär erst zugegeben, als Fotos der abgestürzten Maschinen in sozialen Medien erschienen.

Viele Länder entwickeln Kampfroboter

Allerdings ist das Abstürzen der Drohnen nicht das einzige Problem der US-Luftwaffe: Es stehen offenbar immer weniger Piloten zur Verfügung, die die Drohnen steuern können. So hätte die US-Luftwaffe 2015 acht Prozent weniger UAV-Einsätze fliegen können als 2014, und das obwohl es deutlich mehr Anfragen gegeben habe, so der Bericht.

Drohnen werden noch von Menschen bedient. Zunehmend werden aber auch Roboter entwickelt, die selbstständig darüber bestimmen, welche Ziele sie angreifen. 40 Nationen der Welt entwickelten solche autonomen Waffensysteme, sagte Roger Carr, Aufsichtsratsvorsitzender des britischen Rüstungskonzerns BAE, in einer Diskussion auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Führend auf dem Gebiet seien die USA, berichtet das österreichische Online-Nachrichtenangebot Futurezone.


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Trockenobst 28. Jan 2016

In gewissen Ecken Afrikas hat die UN beschlossen, Frauen und Mädchen aus Gebieten zu...

Der Held vom... 28. Jan 2016

Höchst unwahrscheinlich. Um auf dem Boden einen EMP zu generieren, der eine Drohne auf...

Der Held vom... 28. Jan 2016

Das genaue Gegenteil könnte der Fall sein: Die Mehrheit kann eben *nicht* damit umgehen...

Flome1404 27. Jan 2016

Woher willst du das wissen? Vielleicht ist die Erde ja masochistisch veranlagt ;)

Hotohori 26. Jan 2016

Tröste dich, die Menschheit auch nicht.



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