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Technische Probleme: Bahn muss Start von ICE-Videoportal verschieben

Fehlstart für das ICE-Videoportal der Deutschen Bahn : Trotz Ankündigung im Kundenmagazin gibt es noch kein funktionierendes Unterhaltungsprogramm unter der Webadresse für Filme, Podcasts und Spiele.
/ Achim Sawall
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ICE Portal (Bild: Michael Neuhaus/Deutsche Bahn)
ICE Portal Bild: Michael Neuhaus/Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn muss den Start ihres ICE-Videoportals verschieben. Der Logistikkonzern hatte sein ICE Portal als Infotainment-Angebot im ICE in seinem Kundenmagazin Mobil angekündigt, was das Onlinemagazin Teltarif.de(öffnet im neuen Fenster) zuerst entdeckt hatte.

Die Adresse, mit der sich das Angebot laut Mobil über WLAN hätte aufrufen lassen, endet aber noch auf einer passwort­geschützten Seite, berichtet Teltarif.de.

Die Wirtschaftswoche hatte schon im August 2014 berichtet(öffnet im neuen Fenster) , dass die Bahn ihre ICE-Flotte ab 2015 mit einem Unterhaltungsprogramm ausrüsten wolle. Die Filme, Podcasts und Spiele können die Bahnkunden per WLAN auf ihr Smartphone und Tablet streamen. Zu der Zeit testete die Bahn das ICE-Portal in zwei Zügen, ein dritter sollte folgen. Die Bahn befragte Reisende, die das Portal in den Zügen ausprobierten, nach Zusatzservices: einen Getränke- und Essensservice am Platz, die Anzeige freier Sitze und die Möglichkeit, der Bahnzentrale den Wunsch für Anschlusszüge mitzuteilen.

Start erst Ende Oktober

Bahn-Sprecherin Birgit Pörner sagte Golem.de: "Es ist richtig, dass wir Ende September – wie in mobil beschrieben – mit dem Portal starten wollten. Aufgrund technischer Schwierigkeiten beim Aufrüsten der Züge wird sich dies leider noch etwas nach hinten verschieben. Wir gehen davon aus, den Reisenden Ende Oktober das Infotainment-Angebot bieten zu können."

Das ICE Portal erkennt laut Datenblatt, wo sich der Reisende befindet und gibt Tipps und Empfehlungen zum nächsten Halt. Das ICE Portal ist ein kostenfreies Infotainment-Angebot im ICE, das sich als Startseite im jeweiligen Browser öffnen soll, wenn sich der Reisende mit seinem eigenen mobilen Endgerät mit dem Bord-WLAN verbunden hat.


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