Dragon Age Inquisition im Technik-Test: Drachentöten flott gemacht

Der bisher schönste Frostbite-Engine-Titel heißt Dragon Age Inquisition. Das Bioware-Rollenspiel sieht fantastisch aus, die hohen Prozessor-Anforderungen verringern sich durch das Mantle-API.

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Dragon Age Inquisition
Dragon Age Inquisition (Bild: Golem.de)

Dragon Age Origins war grafisch altbacken, der Nachfolger technisch viel ausgereifter - er unterteilte die Welt aber in sehr kleine Abschnitte. Dragon Age Inquisition ist in beiden Punkten viel besser: Das Rollenspiel von Bioware nutzt die Frostbite-Engine, bietet tolle Grafik und gigantische Umgebungen.

Inhalt:
  1. Dragon Age Inquisition im Technik-Test: Drachentöten flott gemacht
  2. Prozessoren in Mantle hüllen

Die beiden ersten Titel basieren auf der Eclipse-Engine, für Dragon Age Inquisition greift Bioware wie viele andere EA-Studios auf die Engine der Battlefield-Entwickler zurück. Dice hat die Technik in den vergangenen Monaten verbessert, so dass Dragon Age Inquisition als erstes Frostbite-Spiel Physically Based Rendering einsetzt.

PBR entkoppelt Material- und Lichtinformationen. Oberflächen erhalten so eine realistischere Beleuchtung. Vor allem die Rüstungen sehen klasse aus, die Hautdarstellung profitiert ebenfalls deutlich. Unterstützt wird die Beleuchtung durch die Umgebungslichtverdeckung HBAO, Volumenstreuung (Sub Surface Scattering) und weich auslaufende Schatten.

Die weitläufigen Bereiche mit Wäldern, Bergketten und Wüsten sind bis auf ganz wenige Ausnahmen mit hochauflösenden Texturen versehen - der Boden direkt vor uns wie das Felsmassiv am Horizont. Bioware verzichtet auf eine eingeschränkte Sichtweite oder ein aggressives Level-of-Detail: Schweift der Blick in die Ferne, ploppen keine Objekte auf.

  • "Hinterlande"-Benchmark; Sapphire Radeon R9 290X Tri-X, Core i7-3770K, 16 GByte DDR3, Windows 8.1.1 x64, Catalyst 14.11.1 Beta (HQ)
  • "Hinterlande"-Benchmark; Sapphire Radeon R9 290X Tri-X, Core i7-3770K, 16 GByte DDR3, Windows 8.1.1 x64, Catalyst 14.11.1 Beta (HQ)
  • "Hinterlande"-Benchmark; Sapphire Radeon R9 290X Tri-X, Core i7-3770K, 16 GByte DDR3, Windows 8.1.1 x64, Catalyst 14.11.1 Beta (HQ)
  • "Hinterlande"-Benchmark; Sapphire Radeon R9 290X Tri-X, Core i7-3770K, 16 GByte DDR3, Windows 8.1.1 x64, Catalyst 14.11.1 Beta (HQ)
  • Die Gesichter profitieren sehr von PBR. (Screenshot: Golem.de)
  • Tessellation und POM (Screenshot: Golem.de)
  • Die taktische Kamera ist wenig hilfreich. (Screenshot: Golem.de)
  • Tiefenunschärfe gibt es nur in Zwischensequenzen. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Oberflächen wirken durch PBR wie echt. (Screenshot: Golem.de)
  • Selbst auf große Entfernung sind die Texturen hoch aufgelöst. (Screenshot: Golem.de)
  • Volumetrischer, beleuchteter Rauch (Screenshot: Golem.de)
  • Mangels SSAA flimmert die Vegetation etwas. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Beleuchtung der Außenlevels ist sehr gut, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... aber auch Räume wie diese Kirche wirken realistisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Dragon Age Inquisition mit maximalen Details samt 4x MSAA ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und Dragon Age Inquisition mit minimalen Details (Screenshot: Golem.de)
  • "Hinterlande"-Benchmark; Sapphire Radeon R9 290X Tri-X, Core i7-3770K, 16 GByte DDR3, Windows 8.1.1 x64, Catalyst 14.11.1 Beta (HQ)
Tessellation und POM (Screenshot: Golem.de)
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Das Studio setzt Render-Techniken wie Parallax-Occlusion-Mapping (POM) oder Tessellation oft ein. Gerade hohe Unterteilungsfaktoren drücken die Bildrate sehr - ohne die Optik zu verbessern. Biowares Ansatz ist sinnvoller: geringe Unterteilungsfaktoren, diese aber überall.

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Prozessoren in Mantle hüllen 
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Ich und meine... 20. Nov 2014

Ich finde die Frostbite Spiele zu poppig, ist bei Battlefield auch so. Geht das noch...

WTF_Y_u_do_that 17. Nov 2014

Einzelhandel? Damit sind jetzt nicht die Gamekey Seller gemeint, die hätten sicher auch...

theonlyone 16. Nov 2014

Das ist aber auch nichts anderes als dein Geschmack, den mal im Ernst, die Spiele sind...

scinaty 16. Nov 2014

Mantle bringt die Vorteile auf den PC, die auf den Konsolen ohnehin schon vorhanden sind...



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