Technik der Enterprise: Was die Stationen auf Picards Brücke tun
Die Brücke der USS Enterprise NCC-1701-D gehört zu den bekanntesten Schauplätzen der Science-Fiction-Geschichte. Millionen Zuschauer haben über Jahre hinweg verfolgt, wie Captain Picard und seine Crew von dort aus das Schiff kommandierten.
Doch welche Aufgaben haben die einzelnen Stationen eigentlich? Die US-amerikanische Entertainment-Webseite Slashfilm hat das aufgedröselt(öffnet im neuen Fenster).
Die wichtigsten Arbeitsplätze
Im Zentrum befinden sich die drei wichtigsten Arbeitsplätze. Direkt hinter dem Captain steht die taktische Konsole. Dort arbeitet meist Lieutenant Commander Worf. Die Station ist für die Waffensysteme, die Schiffsverteidigung, die Kommunikation mit anderen Schiffen und alle Sicherheitsfragen zuständig.
Vor dem Captain liegen die beiden zentralen Arbeitsplätze der Brückencrew. Rechts befindet sich die Conn-Station, an der das Schiff gesteuert wird. Hier werden Kursänderungen und Flugmanöver eingegeben. Obwohl diese Aufgaben entscheidend sind, sah man häufig junge Offiziere wie Wesley Crusher an dieser Konsole sitzen.
Links befindet sich die Operationsstation, kurz Ops. Diese wird meist von Lieutenant Commander Data bedient. Hier laufen Informationen über die technischen Systeme des Schiffs zusammen. Ops koordiniert Ressourcen, überwacht Außenteams und kontrolliert den allgemeinen Zustand der Enterprise.
Weniger bekannt sind die fünf Konsolen im hinteren Bereich der Brücke. Die beiden linken Stationen sind Science I und Science II. Sie dienen wissenschaftlichen Analysen und können für spezielle Forschungsprojekte genutzt werden.
In der Mitte befindet sich Mission Ops. Diese Station fungiert als Erweiterung der Ops-Konsole und liefert detailliertere Daten zu laufenden Missionen. Sie kann auch taktische Aufgaben unterstützen.
Rechts daneben liegt die Umweltkontrolle. Dort werden Lebenserhaltungssysteme, Temperatur, Schwerkraft und Luftversorgung überwacht. Normalerweise laufen diese Systeme automatisch, sie können im Notfall aber manuell gesteuert werden.
Ganz rechts befindet sich schließlich die Ingenieurskonsole. Von dort aus kann Chefingenieur Geordi La Forge auf die wichtigsten Systeme des Maschinenraums zugreifen, ohne die Brücke zu verlassen.
Probleme fanden sich eher hinten
Kurioserweise machten die hinteren Konsolen auch hinter den Kulissen immer wieder Probleme. Da sich Studiolichter und Mikrofone in den Bildschirmen spiegelten, wurden bei den Dreharbeiten oft schwarze Papierstücke auf die Displays geklebt. Auf den hochauflösenden Blu-ray-Versionen der Serie sind diese Improvisationen teilweise deutlich zu erkennen.
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