Techland: Die Zombies von Dying Light 2 gehören jetzt zu Tencent
Das polnische Entwicklerstudio Techland hat einen neuen Mehrheitsgesellschafter: den chinesischen Technologiekonzern Tencent. Über die genau Höhe der Beteiligung liegen keine Informationen vor, ebenso zu den finanziellen Details der Transaktion.
Pawel Marchewka, der Techland 1991 gründete und seitdem leitet, soll als CEO im Amt bleiben. Auch bei den Markenrechten solle sich nichts ändern, meldet Marchewka auf der offiziellen Webseite seines Unternehmens.
Außerdem schreibt er dort(öffnet im neuen Fenster) , dass Techland und Tencent davon "träumen, Dying Light zum ultimativen Zombie-Spielerlebnis für Spieler weltweit zu machen, Ihnen zahlreiche erstaunliche Abenteuer zu bieten und die Grenzen des Solo- und Online-Modus auf ein völlig neues Niveau zu heben" .
Es gibt immer wieder mal kleinere Hinweise auf Dying Light 3, etwa Umfragen unter der Community über deren Wünsche. Der Fokus von Techland liegt derzeit aber auf dem zweiten Teil ( Test auf Golem.de ) (g+), der Anfang 2022 mit dem Untertitel Stay Human auf den Markt kam.
Tencent besitzt schon zahlreiche Entwicklerstudios
Die Entwickler haben in den vergangenen Wochen eine Reihe von Updates veröffentlicht. Die haben unter anderem die Kämpfe etwas brachialer und brutaler gemacht sowie das Parkours-Fortbewegungssystem mit mehr Animationen und Möglichkeiten ausgestattet. 2024 soll die zweite handlungsbasierte Erweiterung erscheinen.

Tencent ist an gut drei Dutzend teils großen Spielestudios beteiligt. Riot Games (League of Legends), Funcom (Conan Exiles) und eine Reihe weiterer Firmen gehören vollständig zu dem Technologiekonzern. An Epic Games, Hersteller der Unreal Engine, hält Tencent rund 40 Prozent der Anteile.
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