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Techbranche in den USA: Einstellungsstopp auch bei Apple

Auch das wertvollste Unternehmen der Welt spart beim Personal . Bei Stripe und Lyft gibt es zudem Massenentlassungen.
/ Daniel Ziegener
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Auch Apple wird vorsichtiger. (Bild: Robin Ooode)
Auch Apple wird vorsichtiger. Bild: Robin Ooode / Unsplash

Weitere Technologie-Unternehmen frieren Neueinstellungen ein oder bauen sogar Stellen ab. Darunter ist auch Apple, der Konzern traf laut Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) schon im vergangenen Monat die Entscheidung zum Einstellungsstopp. Amazon kündigte diese Woche einen ähnlichen Schritt an .

"In Anbetracht des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds gehen wir in einigen Bereichen des Unternehmens sehr bewusst vor" , teilte Apple mit. Betroffen seien vor allem Hard- und Softwareentwicklung. Die Forschungsabteilung bleibe eine Ausnahme. "Wir wollen überlegt vorgehen und kluge Entscheidungen treffen, die es uns ermöglichen, die Innovation langfristig weiter voranzutreiben." Apple ist mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 2,3 Billionen US-Dollar mehr wert als seine Konkurrenten Alphabet, Amazon und Meta zusammen .

Außerdem kündigten weitere US-Unternehmen Entlassungen an. Der Fahrdienst Lyft will rund 13 Prozent aller Stellen abbauen, nachdem im Sommer bereits ein Einstellungsstopp erfolgte. 683 Mitarbeiter sind laut der Nachrichtenagentur dpa(öffnet im neuen Fenster) betroffen. Die Geschäftsführung stelle sich auf eine Rezession im kommenden Jahr ein.

Auch beim Zahlungsanbieter Stripe wird am Personal gespart. 14 Prozent der Angestellten sollen gehen, so soll die Belegschaft auf 7.000 verkleinert werden. "Wir waren schon immer stolz darauf, ein kapitalsparendes Unternehmen zu sein, und wir glauben, dass wir diese Eigenschaft bewahren müssen" , teilte CEO Patrick Collison mit(öffnet im neuen Fenster) . "Um uns angemessen an die Welt anzupassen, auf die wir zusteuern, müssen wir unsere Kosten senken." Man sei zu optimistisch gewesen, "was das kurzfristige Wachstum der Internetwirtschaft angeht" .


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