Abo
  • Services:

Tech Tats: Tattoos mit Funktion

Körperschmuck mit Überwachungsfunktion: Tech Tats sind temporäre Tätowierungen mit Sensoren. Sie sollen die Gesundheit des Trägers überwachen. Außerdem soll sich damit bezahlen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tech Tats: Tätowierung sendet Lebensdaten an den Arzt.
Tech Tats: Tätowierung sendet Lebensdaten an den Arzt. (Bild: Chaotic Moon/Screenshot: Golem.de)

Fieber, Blutdruck, Zahlungsinformationen: Tech Tats, eine Abkürzung für Technology Tattoos, werden nicht nur zur Zierde auf die Haut appliziert. Sie sollen einige nützliche Funktionen übernehmen. Entwickelt wurden sie von dem US-Unternehmen Chaotic Moon Studios.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Der Körperschmuck besteht aus leitender Farbe und elektronischen Elementen wie etwa Sensoren, die verschiedene Lebensdaten sammeln: Körpertemperatur beispielsweise, den Herzschlag, Wasser im Körper, Schweiß auf der Haut. Die Daten können auf das Smartphone übertragen und in einer App angezeigt werden.

Sensor schickt Daten an den Arzt

Aus den Sensordaten soll sich der Gesundheitszustand des Tattoo-Trägers ablesen lassen: Schweiß etwa deutet auf Stress hin. Eine erhöhte Körpertemperatur auf eine Erkältung oder eine Grippe. Chaotic Moon stellt sich vor, dass die Tech Tats Arztbesuche ersetzen könnten: Nutzer praktizieren sich eines der Tech Tats an den Körper, das wichtige Funktionen misst und diese an den Arzt überträgt. Wenn die Werte von der Norm abweichen, kann der Arzt seinem Patienten raten, in die Sprechstunde zu kommen.

Weitere Anwendungen sieht das Unternehmen in der Lokalisierung und im Zahlungsverkehr: Alle zum Bezahlen nötigen Daten könnten in dem Tech Tat hinterlegt werden. Dann seien die Daten zur Hand, wenn sie gebraucht würden. Auf der Haut seien sie sicherer verwahrt als in der Geldbörse, meint Chaotic Moon.

Tattoo lokalisiert Person

Wird das Tech Tat mit einem GPS-Chip versehen, lässt sich der Träger lokalisieren. Damit könnten besorgte Eltern immer feststellen, wo sich ihre Kinder aufhalten. Aber auch für das Militär könnte diese Anwendung interessant sein.

Das Konzept gleicht dem Epidermal Electronic System (EES), das Wissenschaftler an der Universität von Illinois in Urbana-Champaign vor einigen Jahren vorgestellt haben. Das ist ebenfalls eine Art zeitweiliger Tätowierung mit elektronischen Elementen. Damit sollen unter anderem Hirnströme erfasst werden.

Chaotic Moon hat schon früher interessante technische Entwicklungen vorgestellt, etwa das Board of Awesomeness, ein motorisiertes Skateboard, das mit Gesten gesteuert wird, oder Cupid, einen Hexacopter, der mit einem Taser ausgestattet ist.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

tha_specializt 27. Nov 2015

Bestimmt. Ich glaube du solltest jetzt besser zurück ins Klassenzimmer gehen, hast es...

Bill Carson 27. Nov 2015

Klingt eher nach Malerei und Aufklebern, oder habe ich was überlesen?

nightfire2xs 27. Nov 2015

Scheint so, weil im Video mehrfach zu sehen ist, dass man sich dann halt einfach ne...

Orthos 27. Nov 2015

Weil die Farbe eines Tattoos in der menschlichen Haut nicht einfach frei rum schwurbelt...

schueppi 27. Nov 2015

Du hast den Wechselstromanschluss vergessen wenn sie unartig war...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019)

Wir haben uns Dells neues XPS 13 auf der CES 2019 angesehen.

Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

    •  /