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Tech Experience Index 2026: Studie zeigt Präferenz für einfache Autotechnik

Eine JD-Power-Studie zeigt: Autokäufer schätzen unauffällige Technik. Beifahrer-Displays bleiben etwa oft ungenutzt.
/ Nils Matthiesen
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Autokäufer bevorzugen einfache Technik im Wagen (Symbolbild). (Bild: WANG ZHAO/AFP via Getty Image)
Autokäufer bevorzugen einfache Technik im Wagen (Symbolbild). Bild: WANG ZHAO/AFP via Getty Image

Automobilhersteller verbauen weiterhin zahlreiche neue Technologien in ihren Fahrzeugen. Eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens JD Power(öffnet im neuen Fenster) verdeutlicht jedoch, dass aufwendige Bildschirme und komplexe Assistenten bei Kundinnen und Kunden auf Zurückhaltung stoßen.

Für die Studie zum U.S. Tech Experience Index (TXI) 2026 befragte JD Power 68.084 Besitzer von Neuwagen des Modelljahrs 2026 nach einer Haltedauer von 90 Tagen. Untersuchungsgegenstand waren 40 Assistenz- und Komforttechnologien aus fünf Kategorien.

Unauffällige Systeme erzielen hohe Kundenzufriedenheit

Besonders positiv bewerteten die Befragten demnach dezent arbeitende Funktionen. Die automatische Zündung, die das Fahrzeug basierend auf den Aktionen der fahrenden Person startet und abschaltet, erzielte die höchste Gesamtzufriedenheit. Bei diesem System traten 2,4 Probleme pro 100 Fahrzeuge auf.

Auch KI-gestützte Klimaanlagen, die das Innenraumklima selbstständig anpassen, verzeichneten hohe Zufriedenheitswerte und geringe Problemraten. Doron Hikry, Director of Customer Success bei JD Power, sagte, Automobilhersteller sollten Technologien priorisieren, die das Fahren einfacher machten, ohne zusätzliche Aufmerksamkeit zu erfordern.

Beifahrerdisplays verzeichneten eine hohe Rate von 21,3 Problemen pro 100 Fahrzeuge und fanden bei den Befragten am wenigsten Anklang. Mehr als ein Drittel der Fahrzeugbesitzer mit Beifahrerdisplay gab an, die Funktion noch nie verwendet zu haben. Lediglich sechs Prozent nutzen den Bildschirm bei jeder Fahrt.

Zurückhaltung bei freihändigen Assistenzsystemen

Auch bei Fahrassistenten zeigt sich eine Präferenz für einfachere Lösungen. Herkömmliche Level-2-Systeme schnitten bei der Ausführung und beim Gesamterlebnis besser ab als fortgeschrittenere Level-2-Plus-Systeme, die auf bestimmten Strecken freihändiges Fahren ermöglichen. Dieser Unterschied bestand, obwohl Level-2-Plus-Systeme mit 13,8 Problemen pro 100 Fahrzeuge eine geringfügig niedrigere Problemrate als Level-2-Systeme mit 14,3 Problemen aufwiesen.

In den Markenwertungen belegte Cadillac im Premiumsegment mit 641 von 1.000 Punkten den ersten Platz vor Genesis und BMW. Bei den Massenmarktmarken kam Hyundai zum siebten Mal in Folge auf den Spitzenplatz. Auszeichnungen für einzelne Technologien erhielten unter anderem der Cadillac Escalade für Kameraspiegel, der BMW iX für One-Pedal-Driving sowie der Hyundai Ioniq 9 für einen Ladezeit-Planer.


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