Suche

Bossgegner kegelt uns von der Plattform

Neben Flößen können wir einfache und komplexe Luftschiffe bauen, um damit etwa lange Passagen zu Fuß abzukürzen und Hindernisse bequem zu überbrücken. Vermutlich werden wir in den kommenden Wochen allerlei schräg-komplexe Fahr- und Flugzeuge in Streams auf Youtube und Twitch sehen.

Anzeige

Beim Einsatz der Vehikel kann es Überraschungen geben. Wir hatten etwa keine Lust auf einen Oberboss namens Alpha Block-Konstrukt und wollten über ihn hinweg fliegen.

Was wir nicht erwartet haben: Das Monster schleudert Kisten in unsere Richtung. Ein paar landen auf der schwebenden Plattform, die gerät ins Schwanken – und wir rutschen in die Tiefe. Game Over, also zurück zum letzten (meist fairen) Speicherpunkt.

Beim nächsten Versuch der Vermeidung von Alpha Block-Konstrukt haben wir zwei Ventilatoren auf das Deck geflanscht, so dass wir im Zickzack fliegen und dem Oberboss ausweichen konnten. Das war nicht einfach, ging aber immer noch schneller als der Weg zu Fuß oder der Kampf – und wir haben uns diebisch über unseren Erfolg gefreut!

Anzeige

Übrigens ging es uns oft so, dass wir mit etwas Unlust ans Bauen herangegangen sind, weil das doch ein bisschen kompliziert wirkt. So gut wie immer hat uns das Ganze nach wenigen Minuten aber sehr viel Spaß gemacht, weil wir doch recht bald den Fortschritt gesehen haben.

Ein zweites neues System trägt den Namen Synthese. Damit können wir Gegenstände kombinieren und teils ihre Eigenschaften verändern oder erweitern. Beispiel: Wenn wir einen Pilz, der eigentlich die Ausdauer von Link erhöhen soll, mit einer der Waffen verbinden, zerbricht die längst nicht so schnell wie ohne das Gewächs.

Dafür müssen wir aber damit leben, dass unser schickes Schwert einen Pilz an der Spitze trägt – was ziemlich albern aussieht. Wenn wir Holzpfeile mit Monster-Augäpfeln verbinden, erhalten wir zielsuchende Raketen, die weitgehend selbständig das nächste feindliche Objekte ins Visier nehmen.

Wir finden Synthese spannend und gut gemacht. Nur ist uns die Steuerung minimal zu kompliziert, vor allem im Kampf. Und wir haben den Eindruck, dass wir die besten Rezepte noch nicht kennen. Es könnte sein, dass diese erst nach und nach durch die Community ans Licht gefördert werden.

Den Ventilator als Antrieb haben wir per Bauen-Option am Wagen befestigt. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [1/12]

Mit Pfeil und Bogen nehmen wir Robotergegner ins Visier. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [2/12]

Mit Druck auf die linke Schultertaste rufen wir Bauen, Synthese und Zeitmanipulation auf. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [3/12]

Die Karte des Königreichs Hyrule in der Übersicht. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [4/12]

Mit diesem Gleiter verhindern wir, beim Sprung von einer Mittelsinsel allzu unsanft zu landen. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [5/12]

Hier haben wir einen Pilz per Synthese an einer Waffe befestigt. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [6/12]

Fast überall in Hyrule gibt es merkwürdige Phänomene wie diese roten Nebelschwaden. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [7/12]

Natürlich begegnet Link einigen alten Freunden wieder. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [8/12]

Per Zeitmanipulation können wir dieses Rätsel lösen. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [9/12]

Nach dem Sprung durch die Decke hängt Link erst halb im Boden fest. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [10/12]

Das Inventar füllt sich sehr schnell mit allerlei Gegenständen. (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [11/12]

Hurra - wir haben eines unserer Lebensbalken-Herzen wiedergefunden! (Bild: Nintendo/Screenshot: Golem.de) [12/12]

Es gibt noch sehr viele weitere Neuerungen, zwei möchten wir kurz vorstellen: Per Zeitmanipulation kann Link bestimmte Objekte in der Welt zurückspulen, um etwa einen gerade herabgefallenen Felsbrocken als Lift zu einer Plattform zu verwenden.

Anders als Basteln und Synthese ist das nur bedingt ein Element, das uns ein Plus an Freiheit gewährt. Meist wird die Zeitmanipulation als Teil von Puzzles verwendet.

Video: The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom - Trailer [1:36]

Die zweite der etwas kleineren Neuerungen ist die Möglichkeit, dass Link sich selbst senkrecht nach oben durch die Decke bohrt. Das funktioniert nicht nur in Gebäuden, sondern auch in Höhlen durch meterdickes Gestein. Es ist etwa dann praktisch, wenn wir nach dem Öffnen einer Schatztruhe schnell wieder an die frische Luft möchten.

Die Welt ist zum Großteil das schon bekannte Hyrule. Diesmal gibt es wieder Schreine mit gut gemachten Denksportaufgaben zum Freischalten von Extras – etwa Herzen. Wir können aber auch eine Unterwelt und Himmelsinseln über dem bekannten Königreich erkunden, was sich wie ein neuer Kontinent anfühlt. Reisen ist unter anderem per Teleportation und per Pferd möglich.

  1. Tears of the Kingdom: Verfügbarkeit und Fazit
  1. 1
  2. 2
  3. 3