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Teardown von iFixit: Blende von iPhone 18 Pro nicht wirklich reparierbar

iFixit zerlegt das iPhone 18 Pro. Die variable Blende der Hauptkamera lässt sich demnach kaum reparieren.
/ Nils Matthiesen
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iFixit hat iPhone 18 Pro zerlegt (Bild: Youtube / Screenshot Golem.de)
iFixit hat iPhone 18 Pro zerlegt Bild: Youtube / Screenshot Golem.de

Das Reparaturportal iFixit(öffnet im neuen Fenster) hat das iPhone 18 Pro sowie das iPhone 18 Pro Max zerlegt und genauer untersucht. Im Fokus war das Hauptkamerasystem, das erstmals bei einem iPhone über eine mechanisch variable Blende verfügt. Die Konstruktion arbeitet mit sechs haarfeinen Lamellen aus einem Polymer-Verbundwerkstoff, die sich per Magnetismus bewegen. Die Kamera-App bietet ferner vier Voreinstellungen von f/1,48 bis f/4,0. Einzelne Blendenteile lassen sich nach Einschätzung von iFixit nicht wirklich reparieren, bei Schäden sei meist die gesamte Kameraeinheit betroffen. Der Modultausch wäre dagegen unkompliziert.

Laut Reparaturbericht riss oder löste sich bei drei von vier geöffneten Testgeräten beim Abheben des Bildschirms der weiße Kunststoffrahmen des Displays. Ein Gerät ließ sich unbeschädigt öffnen, vier Geräte reichen demnach nicht für eine Ausfallquote. Ein beschädigter Rahmen sitze nach dem Zusammenbau womöglich nicht mehr bündig und dichte nicht sauber ab.

Als mögliche Ursache kommt für iFixit die bessere Kühlung in Betracht: Die könnte zu viel Wärme vom Rand abziehen und den Kleber am Erweichen hindern. Belegt wurde das nicht.

Verschobener Speicher und neue Kühlung

Apple hat demnach auch die Platine neu angeordnet: Der A20-Pro-Prozessor sitzt nun auf der Außenseite des Platinen-Sandwichs, und der Arbeitsspeicher daneben, statt wie beim Vorgänger darüber. Der A20 Pro liegt über ein Wärmeleitpad an der Vapor Chamber an, deren Fläche laut Apple dreimal so groß ist wie beim iPhone 17 Pro. Der NAND-Flash-Speicher sitzt inzwischen im Inneren des Platinen-Sandwichs. Das macht Eingriffe an den Speicherchips aufwendiger, etwa bei Datenrettungen, die direkt auf den Speicher zugreifen müssen.

Infrarotkamera unter dem Display

Face ID rückt laut Bericht teilweise unter das Display: Die Infrarotkamera sitzt nun unter dem Bildschirm, oben links. Damit Licht durchkommen kann, fehle über dem Sensor jede zweite Pixelreihe des OLED-Panels. Mit bloßem Auge soll das kaum zu sehen sein. Frontkamera und Punktprojektor blieben in der zentralen Aussparung, die Dynamic Island müsse daher weniger Hardware verbergen.

Bei der Reparierbarkeit vergibt iFixit für beide Modelle vorläufig 7 von 10 Punkten. Die verschraubte Akkuhalterung und die austauschbaren Kameramodule bringen Pluspunkte. Dass fast jede Reparatur durch den Bildschirm führt, ergibt Punktabzug. Teileverfügbarkeit und Softwarekopplung werden noch geprüft.


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