Die zerlegte Datenbrille Google GlassBild:
Scott Torborg und Star Simpson
Was steckt in Google Glass, der Datenbrille von Google? Scott Torborg und seine Kollegin Star Simpson haben sich eine Brille gekauft und die in ihre Einzelteile zerlegt(öffnet im neuen Fenster) . "Es war überraschend einfach" , schreiben sie in ihrem Blog. Google hat auf Epoxyd-Klebstoff verzichtet. Lediglich eine Schraube war schwierig zu entfernen. Später konnten sie die Datenbrille wieder zusammenbauen, und sie funktionierte wie gewohnt.
Bild 1/68: Google Glass (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 2/68: Google Glass, zerlegt (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 3/68: Google Glass mit Prisma und Kamera (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 4/68: Google Glass mit Prisma und Kamera (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 5/68: Google Glass mit Prisma und Kamera (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 6/68: Google Glass mit Prisma und Kamera (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 7/68: Das Hardwaremodul ist mit einer Schraube am Brillengestell befestigt. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 8/68: Die Schraube ließ sich recht einfach entfernen. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 9/68: Ein Detailansicht der Schraube (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 10/68: Google Glass ohne Hardwaremodul (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 11/68: Unter der von der Schraube gehaltenen Abdeckung ist die Seriennummer zu finden. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 12/68: Das Hardwaremodul an einer herkömmlichen Brille (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 13/68: Die Kunststoffabdeckung um das Prisma... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 14/68: ...muss mit sanfter, aber nicht übermäßiger... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 15/68: ...Gewalt weggehebelt werden. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 16/68: Das Prisma samt Displaygehäuse (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 17/68: Das Prisma samt Displaygehäuse (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 18/68: Das Prisma samt Displaygehäuse (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 19/68: Am Scharnier hinter dem Displaygehäuse sind der Umgebungs- und ein Helligkeitssensor angebracht. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 20/68: Hinter dem Scharnier steckt ein weiteres Teil der Hardware. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 21/68: Hier lässt sich das Gehäuse ebenfalls... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 22/68: ...mit sanfter Gewalt aufhebeln... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 23/68: ...und entfernen. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 24/68: Außerdem entdeckten die beiden Blogger noch eine weitere Schraube. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 25/68: Im mittleren Hardwaremodul... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 26/68: ...sind zwei Platinen. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 27/68: Zunächst wird die Touchpad-Platine... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 28/68: ... aus dem Gehäuse entfernt. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 29/68: Die Touchpad-Platine (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 30/68: Gegenüber im Gehäuse... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 31/68: ...ist die Hauptplatine versteckt. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 32/68: Die Rückseite des Mainboards hat eine zusätzliche Abdeckung. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 33/68: Darunter verbirgt sich das SoC, der Flash- und der Arbeitsspeicher. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 34/68: Auf der Vorderseite ist das Netzwerkmodul und der Chip für das GPS. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 35/68: Der Akku, das Mainboard und ein Teil des Gehäuses mit Klebstoffresten (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 36/68: Der Lithium-Polymer-Akku ist am hinteren Teil des Hardwaremoduls angebracht. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 37/68: Auch hier ließ sich... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 38/68: ...die Kunststoffabdeckung... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 39/68: ...zwar recht einfach entfernen,... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 40/68: ...jedoch nicht ohne das Gehäuse zu beschädigen. Ein Akkuwechsel ist also nicht ohne weiteres möglich. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 41/68: Neben dem Akku ist... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 42/68: ...der Knochenlautsprecher angebracht,... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 43/68: ...der Töne über Vibrationen an den Kopf übertragt. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 44/68: Darauf ist auch ein Druckknopfschalter zu finden. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 45/68: Zu dem Gehäuse des Displays und der Kamera... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 46/68: ...führt eine flexible Leiterplatte. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 47/68: Die Anschlüsse zur Kamera und zum Display.... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 48/68: ...sind auf einer weiteren Leiterplatte untergebracht. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 49/68: Darauf befinden sich... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 50/68: ...zusätzliche Sensoren,... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 51/68: ...etwa... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 52/68: ...der Umgebungssensor. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 53/68: Das Display ist auf einer eigenen Platine angebracht. Hier die Rückseite. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 54/68: Sie ist mit dem Gehäuse verklebt. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 55/68: Das winzige Display samt Platine auf einer 10-US-Cent-Münze (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 56/68: Nochmal die Rückseite der Displayplatine. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 57/68: Mit Spiegeln... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 58/68: ...und weiteren optischen Elementen... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 59/68: ...wird der Inhalt des Displays... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 60/68: ...in das Hauptprisma übertragen und vergrößert. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 61/68: Die Kamera im Glass-Gehäuse (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 62/68: Die Kamera (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 63/68: Die zerlegte Datenbrille (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 64/68: Die zerlegte Datenbrille (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 65/68: Google Glass (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 66/68: Die Verpackung für Google Glass (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 67/68: Das Ladegerät samt Kabel (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 68/68: Die mitgelieferte Schutzhülle für Google Glass (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Wer die Datenbrille von Google kaufen will, muss sie persönlich abholen. Google Glass ist derzeit nur in den USA und nur für Entwickler erhältlich. Beim Kauf über den Play Store erhält der Käufer einen Termin in einem von zwei sogenannten "Glass Studios", die es in New York und im Google-Hauptquartier in Mountain View im Silicon Valley in der Nähe von San Francisco in Kalifornien gibt.
Schampus und ein Lehrgang
Dort wurden Torborg und Simpson von einem Google-Mitarbeiter begrüßt, der ihnen einen Cocktail aus Champagner und Orangensaft (Mimosa) überreichte. An der Wand hingen die Datenbrillen in fünf verschiedenen Farben: Charcoal (Schwarz), Tangerine (Orange), Shale (Anthrazit), Cotton (Weiß) und Sky (Blau). Nachdem sie sich für eine Farbe entschieden hatten, erklärte ihnen der Google-Experte den Umgang mit Google Glass - eine Dreiviertelstunde lang.
Sie erfuhren, wie sie Google Glass einrichten, wie sie die Datenbrille mit einem Android-Smartphone koppeln, wie sie ihre Google-Konten einrichten. Der Google-Mitarbeiter erklärte auch, wie sie die Datenbrille später mit einem anderen Smartphone verknüpfen können. Dazu muss Google Glass auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Als Zubehör erhielten Torborg und Simpson klare und getönte Gläser für die Brille, ein Ladegerät, ein USB-Kabel und eine Hülle. Außerdem bekamen sie einen Zugang zum Mirror-API für Google Glass.
Das Gehäuse, in dem die Hardware und das Prisma der Datenbrille stecken, ist mit einer Torx-T5-Schraube(öffnet im neuen Fenster) an dem Brillengestell befestigt. Das Gestell ist aus Titan. Versuchshalber haben die beiden das Gehäuse an einem herkömmlichen Brillengestell befestigt. Google Glass funktionierte dort zwar. Allerdings arbeitete der Umgebungssensor, der den Kopf des Trägers registriert, nicht zuverlässig mit den geschliffenen Gläsern der Brille. Google will Glass später aber auch für optische Brillen anpassen . Jetzt wollten Torborg und Simpson wissen, was in der Datenbrille steckt.
Google Glass, die Innereien
Hinter dem Prisma, in das das Bild der Benutzeroberfläche projiziert wird, befindet sich das Display unter dem Plastikgehäuse der Hardwareeinheit von Google Glass. Direkt dahinter, auf dem Scharnier, auf dem das Display sitzt, entdeckten Torborg und Simpson den Umgebungssensor und einen weiteren, der vermutlich ein Lichtsensor ist.
Bild 1/68: Google Glass (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 2/68: Google Glass, zerlegt (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 3/68: Google Glass mit Prisma und Kamera (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 4/68: Google Glass mit Prisma und Kamera (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 5/68: Google Glass mit Prisma und Kamera (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 6/68: Google Glass mit Prisma und Kamera (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 7/68: Das Hardwaremodul ist mit einer Schraube am Brillengestell befestigt. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 8/68: Die Schraube ließ sich recht einfach entfernen. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 9/68: Ein Detailansicht der Schraube (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 10/68: Google Glass ohne Hardwaremodul (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 11/68: Unter der von der Schraube gehaltenen Abdeckung ist die Seriennummer zu finden. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 12/68: Das Hardwaremodul an einer herkömmlichen Brille (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 13/68: Die Kunststoffabdeckung um das Prisma... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 14/68: ...muss mit sanfter, aber nicht übermäßiger... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 15/68: ...Gewalt weggehebelt werden. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 16/68: Das Prisma samt Displaygehäuse (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 17/68: Das Prisma samt Displaygehäuse (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 18/68: Das Prisma samt Displaygehäuse (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 19/68: Am Scharnier hinter dem Displaygehäuse sind der Umgebungs- und ein Helligkeitssensor angebracht. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 20/68: Hinter dem Scharnier steckt ein weiteres Teil der Hardware. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 21/68: Hier lässt sich das Gehäuse ebenfalls... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 22/68: ...mit sanfter Gewalt aufhebeln... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 23/68: ...und entfernen. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 24/68: Außerdem entdeckten die beiden Blogger noch eine weitere Schraube. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 25/68: Im mittleren Hardwaremodul... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 26/68: ...sind zwei Platinen. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 27/68: Zunächst wird die Touchpad-Platine... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 28/68: ... aus dem Gehäuse entfernt. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 29/68: Die Touchpad-Platine (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 30/68: Gegenüber im Gehäuse... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 31/68: ...ist die Hauptplatine versteckt. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 32/68: Die Rückseite des Mainboards hat eine zusätzliche Abdeckung. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 33/68: Darunter verbirgt sich das SoC, der Flash- und der Arbeitsspeicher. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 34/68: Auf der Vorderseite ist das Netzwerkmodul und der Chip für das GPS. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 35/68: Der Akku, das Mainboard und ein Teil des Gehäuses mit Klebstoffresten (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 36/68: Der Lithium-Polymer-Akku ist am hinteren Teil des Hardwaremoduls angebracht. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 37/68: Auch hier ließ sich... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 38/68: ...die Kunststoffabdeckung... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 39/68: ...zwar recht einfach entfernen,... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 40/68: ...jedoch nicht ohne das Gehäuse zu beschädigen. Ein Akkuwechsel ist also nicht ohne weiteres möglich. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 41/68: Neben dem Akku ist... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 42/68: ...der Knochenlautsprecher angebracht,... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 43/68: ...der Töne über Vibrationen an den Kopf übertragt. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 44/68: Darauf ist auch ein Druckknopfschalter zu finden. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 45/68: Zu dem Gehäuse des Displays und der Kamera... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 46/68: ...führt eine flexible Leiterplatte. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 47/68: Die Anschlüsse zur Kamera und zum Display.... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 48/68: ...sind auf einer weiteren Leiterplatte untergebracht. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 49/68: Darauf befinden sich... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 50/68: ...zusätzliche Sensoren,... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 51/68: ...etwa... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 52/68: ...der Umgebungssensor. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 53/68: Das Display ist auf einer eigenen Platine angebracht. Hier die Rückseite. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 54/68: Sie ist mit dem Gehäuse verklebt. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 55/68: Das winzige Display samt Platine auf einer 10-US-Cent-Münze (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 56/68: Nochmal die Rückseite der Displayplatine. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 57/68: Mit Spiegeln... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 58/68: ...und weiteren optischen Elementen... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 59/68: ...wird der Inhalt des Displays... (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 60/68: ...in das Hauptprisma übertragen und vergrößert. (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 61/68: Die Kamera im Glass-Gehäuse (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 62/68: Die Kamera (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 63/68: Die zerlegte Datenbrille (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 64/68: Die zerlegte Datenbrille (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 65/68: Google Glass (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 66/68: Die Verpackung für Google Glass (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 67/68: Das Ladegerät samt Kabel (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Bild 68/68: Die mitgelieferte Schutzhülle für Google Glass (Bild: Scott Torborg und Star Simpson)
Die Plastikabdeckung dahinter ließ sich nicht ohne kleine Schäden entfernen. Darin befinden sich die Hauptplatine mit dem SoC Omap 4430 von Texas Instruments , 16 GByte Flash-Speicher von Sandisk und 1 GByte Arbeitsspeicher von Hersteller Elpida. Dort sind auch der Chipsatz WM-BN-BM-04 von der Universal Scientific Industrial Corp. zur Kommunikation mit der Außenwelt, etwa WLAN nach IEEE 802.11b/g und Bluetooth 4.0, sowie das UMTS-Modul untergebracht.
Touchpad für Bewegungseingaben
In dem anderen Teil des Gehäuses ist ein T1320A-Touchpad von Synaptics versteckt, das die Bewegungen des Benutzers in der Nähe von Gesicht und Stirn umsetzt. Alternativ lässt sich Google Glass mit Sprachbefehlen steuern.
Um das Gewicht von Display und Hardware auszugleichen, ist unter einem weiteren Plastikgehäuse hinter dem Ohr der Lithium-Polymer-Akku untergebracht. Er hat eine Leistung von 2,1 Wattstunden - und kann nicht ohne weiteres ausgetauscht werden, wie Torborg und Simpson schreiben. Direkt davor ist der Lautsprecher, der Töne über den Schädelknochen überträgt. Er dient gleichzeitig als druckempfindlicher Schalter.
Display-Winzling
Nachdem die beiden Blogger das Gehäuse zerlegt hatten, sahen sie sich das Display nochmal genauer an. Dort entdeckten sie eine flexible Leiterplatte, die das Display samt Kamera mit der Hauptplatine verbindet. Darauf befindet sich unter anderem der Inertialsensor(öffnet im neuen Fenster) MPU-9150 von Ivensense.
Das winzige rechteckige Display ist in etwa so groß wie eine 1-Cent-Münze. Das Bild wird durch eine Handvoll Spiegel und Prismen in das große Prisma vor dem Auge des Betrachters umgelenkt. Die native Auflösung beträgt 640 x 360 Pixel. Für den Nutzer soll das projizierte Bild dann aussehen, als würde er ein hochauflösendes 25-Zoll-Display aus knapp 2,5 m Abstand betrachten. An dem Display ist auch die Kamera verbaut, die über eine Auflösung von 5 Megapixeln verfügt und Videos in 720p zusammen mit Audio aufnimmt.
Ohne Kratzer lasse sich die Datenbrille von Google nicht auseinandernehmen, resümieren Torborg und Simpson. Es erfordere ein wenig Fingerfertigkeit. Aber es sei ihnen gelungen, sie wieder zusammensetzen und sie freuten sich jetzt darauf, mit ihr zu experimentieren.