Teardown: Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren

Die Bastler von iFixit haben Andy Rubins Essential Phone in seine Einzelteile zerlegt und sind dabei auf hartnäckigen Kleber gestoßen. Beim Auseinandernehmen des Smartphones ist es quasi unmöglich, das Display nicht zu beschädigen - und einen anderen Weg an die Innereien des Gerätes gibt es nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Das vereiste und gebrochene Display des Essential Phone
Das vereiste und gebrochene Display des Essential Phone (Bild: Essential)

Das Essential Phone von Android-Schöpfer Andy Rubin hat im Teardown von iFixit nur einen von möglichen zehn Punkten erhalten. Das bedeutet, dass das Smartphone eigentlich nicht zu reparieren ist.

  • Das Gehäuse des Essential Phone ist mit Hilfe eines Klebers verschlossen, der sich nur durch Kältespray lösen lässt. (Bild: iFixit)
  • Das Ablösen der Rückseite bringt nichts, da von dort aus nicht auf die Bauteile des Essential Phone zugegriffen werden kann. (Bild: iFixit)
  • Auch das Display lässt sich nur mit Kältespray lösen. Dabei geht es kaputt. (Bild: iFixit)
  • Das geöffnete Essential Phone mit zerstörtem Display (Bild: iFixit)
  • Das Innenleben des Essential Phone (Bild: iFixit)
  • Die Hauptplatine des Essential Phone (Bild: iFixit)
  • Das auseinandergenommene Essential Phone (Bild: iFixit)
Das Gehäuse des Essential Phone ist mit Hilfe eines Klebers verschlossen, der sich nur durch Kältespray lösen lässt. (Bild: iFixit)
Stellenmarkt
  1. Java Backend Entwickler (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), Augsburg, Landshut, Nürnberg, Regensburg
  2. Produktmanager Digitale Infrastrukturen (w/m/d)
    Dataport, verschiedene Standorte
Detailsuche

Das liegt vor allem am massiven Einsatz von Kleber und an dem Umstand, dass die internen Bauteile nur erreicht werden können, wenn das Display abgebaut wird. Anders als bei anderen Smartphones lässt sich der verwendete Klebstoff nicht durch den Einsatz von Wärme lösen.

Erst mit Kältespray lässt sich das Display lösen

Stattdessen musste das iFixit-Team zu Kältespray greifen. Erst durch dessen Einsatz konnte das Display vom Gehäuse entfernt werden, wobei es zersplitterte. Von der Rückseite aus konnten die Bastler nicht an das Motherboard und die anderen Teile des Smartphones gelangen.

Zusätzlich gibt es weitere ungünstige Designentscheidungen. Beispielsweise ist der USB-Typ-C-Anschluss direkt auf das Motherboard gelötet. Da das Essential Phone keinen Klinkenanschluss verwendet, fungiert die USB-Buchse auch als Kopfhöreranschluss - entsprechend oft wird sie bei vielen Nutzern wohl verwendet werden. Aufgrund der direkten Lötverbindung zum Motherboard liegt hier eine mögliche Schwachstelle.

Reparaturversuch wird Essential Phone nur weiter beschädigen

Golem Karrierewelt
  1. Green IT: Praxisratgeber zur nachhaltigen IT-Nutzung (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    10.08.2022, virtuell
  2. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Team von iFixit stellt letztlich fest, dass jeder Reparaturversuch des Essential Phones wahrscheinlich mindestens genauso viel Schaden anrichten wird, wie bereits vorliegt. Besonders der Umstand, dass sich der Kleber nicht durch Wärme lösen lässt, scheint dabei problematisch zu sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


nmSteven 07. Sep 2017

Ich hab seit Markteinführung ein Nexus 6P. Also seit gut 2 Jahren. Das Nexus 6P war...

My1 06. Sep 2017

naja wenn man aber dabei bspw die verdammte glasrückseite mit hoher wahrscheinlichkeit...

mrgenie 06. Sep 2017

Hersteller müssen einfache Reparaturen ermöglichen sonst bekommen sie keine Zulassung...

My1 06. Sep 2017

true. aus einem guss sind eher bspw die airpods oder das HTC one aber nicht die iphones



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Thinkpad E14 Gen4 im Test
Laptop mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis

Top für 900 Euro: Das Thinkpad E14 Gen4 mit Alder Lake ist flott, aufrüstbar und tippt sich exzellent. Nur beim Display steht Lenovo auf der Stelle.
Ein Test von Marc Sauter

Thinkpad E14 Gen4 im Test: Laptop mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis
Artikel
  1. Axie Infinity: Millionen-Hack bei Krypto-Game durch Jobangebot
    Axie Infinity
    Millionen-Hack bei Krypto-Game durch Jobangebot

    Der Hack beim Krypto-Spiel Axie Infinity wurde durch ein gefälschtes Jobangebot ermöglicht - das sogar mehrere Bewerbungsrunden enthielt.

  2. Diablo Immortal: Monetarisierung kommt erst im Endgame
    Diablo Immortal
    "Monetarisierung kommt erst im Endgame"

    Die "große Mehrheit" der Spieler gebe kein Geld aus: Blizzard-Chef Mike Ybarra hat sich zum Thema Geld in Diablo Immortal geäußert.

  3. Cariad: VW will wegen Softwareproblemen mehr Personal einstellen
    Cariad
    VW will wegen Softwareproblemen mehr Personal einstellen

    Volkswagen will seine Software-Tochter Cariad personell verstärken, weil es dort Entwicklungsprobleme gibt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Red Friday: Mega-Rabatt-Aktion bei Media Markt • LG OLED TV 77" 120 Hz günstig wie nie: 2.399€ • Amazon-Geräte günstiger • AMD Ryzen 5 günstig wie nie: 119€ • EVGA RTX 3090 günstig wie nie: 1.649€ • MindStar (MSI 31,5“ 165Hz 369€) • Der beste 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /